Des \textit{Proklus Diadochus} philosophische Anfangsgründe der Mathematik nach den ersten zwei Büchern des Euklidkommentars dargestellt. (Q1488537)
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scientific article; zbMATH DE number 2636285
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Des \textit{Proklus Diadochus} philosophische Anfangsgründe der Mathematik nach den ersten zwei Büchern des Euklidkommentars dargestellt. |
scientific article; zbMATH DE number 2636285 |
Statements
Des \textit{Proklus Diadochus} philosophische Anfangsgründe der Mathematik nach den ersten zwei Büchern des Euklidkommentars dargestellt. (English)
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1909
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Die Einleitung des \textit{Proklus} zu seinem Euklidkommentar ist der einzige Versuch einer Philosophie der Mathematik, den wir von den Alten besitzen, und in dem über das Wesen des mathematischen Seins, die Grundlagen der Geometrie und die mathematischen Methoden philosophiert wird. Bei \textit{Proklus} mischt sich wie bei \textit{Plotinus} ein kraftvoller, systematischer Geist, mit einem dem Ausgang des Altertums eigenen kompilatorischen Zug und mit einem mystischen Interesse. Sein Prolog zum \textit{Euklid}-Kommentar ist vielleicht das philosophisch Durchdachteste, was er geschrieben hat, aber auch hier bleibt er Kommentator. Er spricht in platonischer Terminologie, er operiert mit platonischen Begriffen und Grundsätzen, und seine fundamentalen Erörterungen gelten geradezu ausnahmslos älteren Philosophemen, meist urplatonischen.
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