Vorlesungen zur Einführung in die Mechanik raumerfüllender Massen. (Q1490248)
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scientific article; zbMATH DE number 2638576
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Vorlesungen zur Einführung in die Mechanik raumerfüllender Massen. |
scientific article; zbMATH DE number 2638576 |
Statements
Vorlesungen zur Einführung in die Mechanik raumerfüllender Massen. (English)
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1909
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Um den Absichten des Verf. dieses höchst bedeutsamen Werks gerecht zu werden, sollen folgende Stellen des Vorworts in ungeänderter Fassung wiedergegeben werden. ``Es scheint an einem kurzen Abriß zu fehlen, durch den der angehende Mathematiker, ohne sich gleich in Anwendungen zu vertiefen, in die ersten Grundlagen jener Wissenszweige eingeführt und nebenher mit einigen von den treibenden Ideen und Anschauungen bekannt gemacht wird, die in jüngster Zeit sich dort Bürgerrecht verschafft und ihre Wirkung auch auf die reine Mechanik ausgedehnt, ja deren Grundlagen zur Diskussion zu stellen begonnen haben. Diese Lücke will das vorliegende Werk ausfüllen, indem es in einer auch für Studierende verständlichen Fassung auf der gleichen Grundlage wie die Mechanik des materiellen Punktes diejenige flüssiger und elastischer Massen behandelt und anhangsweise einen Einblick in die Elektronentheorie zu geben unternimmt.'' ``Anstelle des Begriffes `Kraft' tritt -- neben Zeit und Raum -- der Begriff `Masse' an die Spitze, ohne daß seine Einführung begründet wird. Der erste Abschnitt enthält eine Skizze der \textit{Hertz}schen Mechanik diskreter Massenpunkte, aus der sich die dem `Grundgesetz' entstammenden Gleichungen bereits wesentlich in der Gestalt ergeben, in der sie in den späteren Abschnitten verwendet werden. Im zweiten und dritten Abschnitt, welche die Mechanik raumerfüllender Massen behandeln, beschränkt man sich fast ganz auf die Elemente und verzichtet auf Anwendungen, ohne übrigens Beispiele, die zur Erläuterung von Begriffen und Sätzen dienen können, grundsätzlich auszuschließen. Dabei erweist sich für die knappe Darstellung der mannigfachen Beziehungen zwischen Kraftfeldern (zumal im vierten Abschnitt) die Vektorrechnung als ein fast unentbehrliches Instrument. Deshalb wird im zweiten und dritten Abschnitt nicht nur von ihren Bezeichnungen, sondern in zunehmendem Maße auch von ihren Operationen Gebrauch gemacht. Hinsichtlich der Bezeichnungen schließe ich mich an die `Einführung in die Vektoranalysis' von \textit{R. Gans} (Leipzig 1905) an, die ihrerseits wesentlich mit derjenigen der Enzyklopädie der mathematischen Wissenschaften, Band V, übereinstimmt.'' ``Daß (im vierten Abschnitt) auch die elektromagnetische Lichttheorie in eine Vorlesung aufgenommen wurde, die sich vorzugsweise an einen mathematischen Leserkreis wendet, mag verwunderlich erscheinen. Aber abgesehen von der Befriedigung, die ein Einblick in die \textit{H. A. Lorentz}sche Theorie -- nach den mancherlei Proben, die sie bereits bestanden hat -- auch dem Nichtfachmann gewährt, muß den Mathematiker in hohem Maße die Vorstellungsreihe ansprechen, die an das `Relativitätsprinzip' anknüpft. Mag dieses Prinzip sich in der Folge als Naturgesetz bewahrheiten oder nicht: es bedeutet eine nicht hoch genug einzuschätzende Erweiterung des Gesichtskreises der theoretischen Mechanik.''
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