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Lectures de mécanique. La mécanique enseignée par les auteurs originaux. Deuxième partie. L'organisation de la mécanique. - MaRDI portal

Lectures de mécanique. La mécanique enseignée par les auteurs originaux. Deuxième partie. L'organisation de la mécanique. (Q1490254)

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scientific article; zbMATH DE number 2638582
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English
Lectures de mécanique. La mécanique enseignée par les auteurs originaux. Deuxième partie. L'organisation de la mécanique.
scientific article; zbMATH DE number 2638582

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    Lectures de mécanique. La mécanique enseignée par les auteurs originaux. Deuxième partie. L'organisation de la mécanique. (English)
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    1909
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    ``Welche der Ideen, die in dem ersten Teile dieses Werkes durch die zergliederten Arbeiten an das Licht gezogen wurden, sind diejenigen, welche die klassische analytische Mechanik beibehalten hat, und in welcher Fassung hat sie diese zum Ausdruck gebracht? Das wollen wir in dem gegenwärtigen, der Organisation der Mechanik gewidmeten Bande prüfen.'' Diese Sätze der Einleitung enthalten das Programm, dem zufolge \textit{Jouguet} häufiger als im ersten Bande mit seinen persönlichen Ansichten hervortritt, um die Lehren der einzelnen Autoren in den zitierten Stellen vom Standpunkte der klassischen Mechanik aus, d. h. der Mécanique analytique von \textit{Lagrange}, abzuwägen und zu kommentieren. Daher erscheint dieser Band nicht so ganz wie der erste (F. d. M. 39, 738, 1908, JFM 39.0738.02) als ein Lesebuch, gebildet durch Auszüge aus hervorragenden Quellenschriften, sondern als eine historisch-kritische Erörterung der Begriffsbildungen der Mechanik an der Hand ausgewählter Stellen solcher Forscher, die nach Ansicht des Verf. den größten Einfluß auf diese Bildungen ausgeübt haben, oder bei denen die bezüglichen Gedanken am klarsten ausgesprochen sind. Die Belegstellen sind folgenden Autoren entnommen: \textit{d'Alembert, Andrade, Daniel Bernoulli, Blondlot, Lazare Carnot, L. Euler, Fourier, Gauß, Hertz, Kirchhoff, Lagrange, Lamy, Mach, MacLaurin, \textit{Newton}, Poincaré, Poinsot, Poisson, Reech, de Saint-Venant, Varignon.} Von ihnen dürften in Deutschland \textit{Andrade, Blondlot, Lamy, Reech} weniger bekannt sein. Dagegen sind viele nicht französische Schriftsteller zu vermissen; ihre Abwesenheit beruht zum Teil wohl darauf, daß ihre Arbeiten nicht in französischer Übersetzung dem Verf. zur bequemen Verwendung vorlagen. Sonst wäre es unter anderem kaum zu verstehen, daß bei der Besprechung des Prinzips von der kleinsten Aktion die fundamentale Arbeit von \textit{Helmholtz} ebenso wenig erwähnt ist wie überhaupt seine Vorlesungen über Mechanik. Während einem Vortrage von \textit{Blondlot} über die Prinzipien der Mechanik auf dem Philosophenkongreß von 1900 eine fundamentale Bedeutung für die Frage der Bezuggysteme der Mechanik beigemessen ist, werden die vielen Erörterungen über diese nämliche Frage in ihrer Verbindung mit dem Begriffe der absoluten Bewegung aus den letzten Jahrzehnten gar nicht berücksichtigt. Der Name \textit{Boltzmann} kommt nirgends vor, obgleich dieser die ``klassische Mechanik'' in seinen Schriften mit philosophischem Scharfsinn verteidigt hat. Wir haben es eben mit einem französischen Werke zu tun, das vorzugsweise auf französische Quellen zurückgreift, um die Ausbildung der auf Frankreichs Boden in die systematische Form gebrachten ``klassischen Mechanik'' unserem Verständnis näher zu führen. Ein anderer Grund für die berührten Auslassungen liegt dann aber auch darin, daß die neueren Bestrebungen, welche die Mechanik als physikalische Wissenschaft mit der Thermodynamik in Zusammenhang bringen oder auch als Anhängsel der Elektrizitätslehre hinstellen möchten, absichtlich außer Betracht gelassen sind. Selbst das \textit{Hamilton}sche Prinzip ist nur ganz beiläufig erwähnt, ebenso das Prinzip von der Erhaltung der Energie. Zur Kennzeichnung des vom Verf. befolgten Plans mögen einige Sätze des Schlußwortes dienen: ``Die Kenntnisnahme der Gesetze der klassischen Mechanik ist der erste Schritt, den man tun muß, um in die Kunde der natürlichen Gesetze einzudringen. Ich bestreite nicht die Einwürfe, an denen bei dem klassischen System Anstoß zu nehmen ist, und ich begreife vollständig, daß man es zu vervollkommnen oder sogar abzuändern sucht. Um aber gangbar zu sein, muß jede Theorie es als erste Annäherung wieder aufnehmen, und nach meiner Ansicht wird das Studium der einfachen Gesetze, die durch dasselbe ans Tageslicht gebracht werden, noch lange die beste Einleitung in die Erforschung der so verwickelten Erscheinungen des Weltalls sein. Übrigens braucht man sich nach meinem Dafürhalten nicht zu lange bei der Kritik der logischen Mängel des Systems aufzuhalten. Durch einen hinlänglich ausgedehnten Gebrauch des formalen Verfahrens, etwa nach dem Muster von \textit{Kirchhoff}, werden jene Mängel, wie mich dünkt, in ganz befriedigender Weise vermieden.'' Wer einen Einblick in die Schwierigkeiten gewinnen will, welche die Grundlegung der Begriffe der Mechanik den tiefsten Denkern bereitet hat, für den wird die Lektüre der beiden Bände des ganzen Werks sehr genußreich sein.
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