Die träge Masse und das Relativitätsprinzip. (Q1490689)
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scientific article; zbMATH DE number 2639114
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die träge Masse und das Relativitätsprinzip. |
scientific article; zbMATH DE number 2639114 |
Statements
Die träge Masse und das Relativitätsprinzip. (English)
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1909
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Während die \textit{Abraham-Sommerfeld}sche Theorie, die die Trägheit des Elektrons elektrodynamisch deuten will, dem Relativitätsprinzip nicht entspricht, ist die auf letzteres gegründete Elektrodynamik bis jetzt noch nicht imstande, eine befriedigende elektrodynamische Erklärung des Massenbegriffs zu geben. So wird auch in der von \textit{Minkowski} angegebenen Erweiterung des \textit{Hamilton}schen Prinzips die träge Masse von vornherein mit eingeführt. Dem Verf. ist es nunmehr gelungen, hieran anknüpfend ein neues Grundprinzip für die Dynamik bewegter Ladungen aufzustellen, das nur elektromagnetische Größen enthält, und das die bekannten Bewegungsgleichungen der Elektrizität liefert. Dieses ``dynamische Grundprinzip'' steht außerdem im engsten Zusammenhange mit demjenigen Variationsprinzip, das die \textit{Maxwell}schen Gleichungen liefert und dadurch die elektromagnetischen Vorgänge im leeren Baum darstellt. Verf. erhält die Bewegungsgleichungen und den Energiesatz in der \textit{Minkowski}schen Form. Die ``Ruhmasse'' erscheint für jede Raum-Zeitlinie gewissermaßen als Integrationskonstante, ihr Wert ist nicht wie in der \textit{Abraham}schen Theorie mit der Form und Größe des Elektrons verknüpft. Die ``gewöhnliche Masse'' ist längs einer Raum-Zeitlinie nicht von der gewöhnlichen Zeit \(t\) unabhängig, vielmehr ist die zeitliche Änderung von \(c^2m\) gleich der von den elektrischen Kräften geleisteten Arbeit.
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