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Das Regulierproblem in der Elektrotechnik. - MaRDI portal

Das Regulierproblem in der Elektrotechnik. (Q1490793)

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scientific article; zbMATH DE number 2639209
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English
Das Regulierproblem in der Elektrotechnik.
scientific article; zbMATH DE number 2639209

    Statements

    Das Regulierproblem in der Elektrotechnik. (English)
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    1909
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    Nur in den seltensten Fällen wird eine elektrische Kraftanlage ohne selbst tätige Spannungsregulierung zufriedenstellend arbeiten können. Im allgemeinen muß derselbe Generator die Energie für den Antrieb von Arbeitsmaschinen und für die Erzeugung von Licht hergeben. Unter diesen Umstände; treten erhebliche Spannungsschwankungen auf, die nicht nur der Gleichmäßigkeit der Beleuchtung, sondern auch der Lebensdauer der Glühlampen schädlich sind. Um diese Schwankungen der Spannung auf ein möglichst geringes Mal herabzudrücken, hat man eine selbsttätige Regulierung der Spannung einge führt, und zwar sowohl Kompoundierungseinrichtungen, als auch mechanisch Anordnungen. Auf die zweite Art der Regulatoren erstreckt der Verf. sein Untersuchungen, indem er die wichtigsten und, vom theoretischen Standpunkte aus gesehen, die interessantesten Fälle untersucht. Man unterscheidet bei eine Regulieranordnung drei wesentliche Teile: ``das regulierte Organ (Generato mit Magnetsystemen), das Organ (Steuerorgan), mit dessen Hülfe reguliert wird (z. B. Reguherwiderstand), das regulierende Organ (Regulator, Relais)'' Der Verf. beschäftigt sich der Hauptsache nach mit Reguliervorgängen, bei denen der Regulator unmittelbar von der zu regulierenden Größe (z. B. Klemmspannung des Generators) beeinflußt wird, und zwar an erster Stelle mit solchen direkt beeinflußt. Das Steuerorgan wirkt dann seinerseits zurück auf die zu regulierende Größe. Da Regulatorbewegang und Generatorspannung sich gegenseitig beeinflussen, so kommt man auf ein simultanes System von zwei Differentialgleichungen, aus denen die Differentialgleichung für den Reguliervorgang gebildet wird. Die Lösung dieser Gleichung ersten Grades dritter Ordnung mit konstanten Koeffizienten wird eingehend diskutiert, und aus dieser Lösung werden die Bedingungen abgeleitet, unter denen der Regulator am günstigsten arbeitet. Schließlich wird die Theorie durch Messungen geprüft und gezeigt, daß die Übereinstimmung qualitativ vorhanden ist. In ähnlicher Weise und unter weitgehender Verwendung der in der Technik sehr beliebten graphischen Methode wird noch die Theorie für zwei andere für die Praxis wichtige Fälle gegeben. Durch Analogien aus dem Gebiete der Mechanik erhöht der Verf. die Verständlichkeit des Buches, das mit zahlreichen Figuren und Kurventafeln ausgestattet ist.
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