Worte zum Gedächtnis an Wilhelm Scheibner. Nekrolog, gesprochen in der öffentlichen Gesamtsitzung beider Klassen der K. Sächs. Ges. d. Wiss, am 14. November 1908. (Q1491171)

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scientific article; zbMATH DE number 2639685
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Worte zum Gedächtnis an Wilhelm Scheibner. Nekrolog, gesprochen in der öffentlichen Gesamtsitzung beider Klassen der K. Sächs. Ges. d. Wiss, am 14. November 1908.
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    Worte zum Gedächtnis an Wilhelm Scheibner. Nekrolog, gesprochen in der öffentlichen Gesamtsitzung beider Klassen der K. Sächs. Ges. d. Wiss, am 14. November 1908. (English)
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    1908
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    \textit{Wilhelm Scheibner,} geb. am 8. Januar 1826 zu Gotha, studierte in Bonn und Berlin, wurde 1848 in Halle promoviert, habilitierte sich 1853 in Leipzig, wurde 1856 außerordentlicher, 1868 ordentlicher Professor der Mathematik. Seine Arbeiten gehören nur zum Teil der reinen Mathematik an, zum andere Teile sind sie astronomischen und physikalischen Inhalts. \textit{Neumann} führt historisch interessante Beispiele an für den großen Einflußder Naturwissenschaften auf die Entwicklung der Mathematik. \textit{Scheibner} gehörte ebenso wie sein Lehrer \textit{Hansen} zu den Mathematikern, die dem astronomischen Störungsproblem einen großen Teil ihres Lebens gewidmet haben. Es werden diejenigen seiner Arbeiten genannt, welche sich auf dieses Problem oder andere astronomische Fragen beziehen. Sie legen Zeugnis ab von der unermüdlichen Ausdauer, welche \textit{Scheibner} dem schwierigen Problem gegenüber an den Tag gelegt hat. Groß\ ist in den Naturwissenschaften die Zahl der beobachteten Erscheinungen, aber nur langsam und unsicher schreitet unsere Einsicht in diese Erscheinungen fort. Schließlich wirft \textit{Neumann} einen Blick auf \textit{Scheibners} rein mathematische Arbeiten, die hauptsächlich der Theorie der Funktionen, besonders der elliptischen Transzendenten, und der Algebra angehören. \textit{Scheibner} starb am 8. April 1908 zu Leipzig. -- Vgl. auch Leopoldina 44, 63.
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