L'invention mathématique. (Q1491266)
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scientific article; zbMATH DE number 2639805
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | L'invention mathématique. |
scientific article; zbMATH DE number 2639805 |
Statements
L'invention mathématique. (English)
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1908
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Das Verständnis für die Mathematik, das kein schlechterdings allgemeines ist, beruht auf Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Intuition. Die mathematische Erfindungsgabe setzt dazu Unterscheidungs- und Auswahlvermögen voraus. Bei der mathematischen Erfindung wirken bewußte absichtliche Reflexionen und aus unbewußter innerer Arbeit hervorgehende plötzliche Eingebungen zusammen, denen wieder bewußte ordnende, klärende und berichtigende Arbeit folgen muß. Das unbewußte oder unterbewußte Ich hat also einen bedeutenden Anteil an der mathematischen Erfindung, und seine Wirksamkeit beruht auf ästhetischem Gefühl in Verbindung mit selbstätiger lebendiger Bewegung der Gedankenelemente. -- Dies sind die Grundgedanken \textit{Poincaré}s, die dadurch an Eindruck gewinnen, daß \textit{Poincaré} sie aus eigenen Erlebnissen abstrahiert und durch erlebte Beispiele erläutert.
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