Erwiderung auf die Erwiderung von \textit{G. Hessenberg}. (Q1491326)
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scientific article; zbMATH DE number 2639892
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Erwiderung auf die Erwiderung von \textit{G. Hessenberg}. |
scientific article; zbMATH DE number 2639892 |
Statements
Erwiderung auf die Erwiderung von \textit{G. Hessenberg}. (English)
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1908
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Zunächst bespricht \textit{Hessenberg} die Paradoxien der Mengenlehre (vgl. desselben Grundbegriffe der Mengenlehre, Göttingen 1906; F. d. M. 37, 67, 1906, JFM 37.0067.03). Dann bemerkt er, daß die Versuche, die Paradoxien durch das Verbot der Definition gewisser Begriffe (wie der Menge aller Mengen, der aus allen Ordnungszahlen gebildeten wohlgeordneten Menge usw.) zu beseitigen, durch den \textit{Dedekind}schen Spruch gerechtfertigt werden: ``Die Zahlen sind freie Schöpfungen des menschlichen Geistes''. Dieser Spruch, auf eine präzisere Form gebracht, sollte nach \textit{Hessenberg} lauten: ``Die Zahlen sind willkürliche Schöpfungen des Verstandes''; er muß\ aber, nach seiner Meinung, wie folgt korrigiert werden: ``Die Zahlen sind selbsttätige Schöpfungen der Vernunft''. Wie der Zahlbegriff, so wurde auch das Kausalgesetz neuerdings zu den willkürlichen Festsetzungen gerechnet; gegen diesen Konventionalismus und besonders gegen einen der Verteidiger desselben, \textit{Ph. Frank} (Kausalgesetz und Erfahrung, Annalen der Naturphilosophie 6), wendet sich \textit{Hessenberg} in scharf polemisierender Form. Auf die hieraus entstandene Diskussion, die freilich mit Mathematik sehr wenig zu tun hat, gehen wir nicht ein. (Siehe auch JFM 39.0096.04, JFM 39.0096.05, JFM 39.0097.01)
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