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Zur Theorie der galvanischen Polarisation: Anwendung zur Berechnung der Reizwirkungen elektrischer Ströme. - MaRDI portal

Zur Theorie der galvanischen Polarisation: Anwendung zur Berechnung der Reizwirkungen elektrischer Ströme. (Q1493358)

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scientific article; zbMATH DE number 2642418
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English
Zur Theorie der galvanischen Polarisation: Anwendung zur Berechnung der Reizwirkungen elektrischer Ströme.
scientific article; zbMATH DE number 2642418

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    Zur Theorie der galvanischen Polarisation: Anwendung zur Berechnung der Reizwirkungen elektrischer Ströme. (English)
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    1908
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    Wenn eine lösliche Metallelektrode in eine beliebige Lösung taucht und ein Strom hindurchgeschickt wird, bestehen für die Konzentrationsänderungen bekannte Differentialgleichungen. Auch die Konzentrationsänderungen, die an der Grenze zwischen zwei nicht miteinander mischbaren Lösungsmitteln infolge elektrolytischer Überführung auftreten, sind denselben Differentialgleichungen unterworfen; gerade derartige Konzentrationsänderungen sind nach dem Verf. für physiologische Prozesse maßgebend. Wenn der Strom der \(x\)-Axe parallel fließt, besteht die bekannte Diffusionsgleichung \[ \frac{\partial c}{\partial t}=k\;\frac{\partial^2 c}{\partial x^2}; \] diese erfährt durch Differentiation nach \(x\) und Einführ der neuen Variable \(\partial c/\partial x=m\) eine Umformung, welche das Problem mit dem \textit{Fourier}schen Problem der Wärmeleitung in Analogie bringt und dessen bekannte Lösungen anzuwenden gestattet. Dies wird an verschiedenen Beispielen, wie dem Sinusstrom, dem unreinen Sinusstrom, dem konstanten Strom und dem Stromstoß erläutert. Eine Anwendung hiervon wird auf physiologische Reizwirkungen gemacht. Für Wechselströme erhielt der Verf. schon früher das einfache Gesetz, wonach der Strom, der gerade noch einen Reiz ausübt, der Quadratwurzel aus der Schwingungszahl proportional ansteigt; dieses Gesetz gilt auch für unreine Sinusströme. Bei der Berechnung des Reizeffektes durch einen konstanten Strom \(i\), der während der Zeit \(t\) wirkt, ergibt sich für die Reizschwelle die Gleichung \(i\sqrt t=\)const. Diese Gesetze stehen in befriedigender Übereinstimmung mit den bekannten Versuchsreihen.
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