Sur les propriétés magnéto-optiques des colloïdes et des liqueurs hétérogènes. (Q1495821)
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scientific article; zbMATH DE number 2645535
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Sur les propriétés magnéto-optiques des colloïdes et des liqueurs hétérogènes. |
scientific article; zbMATH DE number 2645535 |
Statements
Sur les propriétés magnéto-optiques des colloïdes et des liqueurs hétérogènes. (English)
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1907
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Die Arbeit ist naturgemäß\ experimentell, schließt aber auch größere theoretische Abschnitte ein; über diese sprechen sich die Verf. im Schlußwort folgendermaßen aus: ``Die Gesamtheit der vorstehenden experimentellen Untersuchungen und die Ergebnisse der ultramikroskopischen Forschung, die an den Flüssigkeiten selbst ausgeführt ist, während sie der Einwirkung des magnetischen Felds unterworfen waren, haben es uns ermöglicht, zwischen den für diese magnetooptischen Erscheinungen vorgeschlagenen Theorien eine Wahl zu treffen. Diese Erscheinungen werden nur in heterogenen Flüssigkeiten beobachtet; sie rühren nicht von einer Änderung in der Verteilung der Körnchen im Innern der Flüssigkeit her, wohl aber von der Orientierung dieser Körnchen. Wir haben gezeigt, wie die \textit{Braun}sche Theorie mit einer notwendigen Modifikation von den beobachteten Tatsachen Rechenschaft gibt. Ferner verhalten sich die Partikelchen des Kolloids nicht wie isotrope Körper von mehr oder weniger länglicher Gestalt, sondern man muß\ zugeben, daß\ sie, wenigstens in manchen Fällen, aus einer an sich ansitropenSubstanz gebildet sind, sofaß\ sich die Eigenschaften dieser Kolloidedenen nähern, welche \textit{Meslin} und \textit{Chaudier} an ihren Mischflüssigkeiten beobachtet haben. Es steht sogar nichts der Annahme entgegen, daß\ in den Partikeln der Kolloide, welche diese seltsamen magnetooptischen Eigenschaften besitzen, sich wirkliche kristallinische Bruchstücke vorfinden, die einen wichtigen Bestandteil von ihnen bilden. Weder die physikalischen Eigenschaften, noch die durch die chemische Analyse gelieferten Ergebnisse stehen diesem Schlusse entgegen. Diese magnetooptischen Erscheinungen bilden nicht, wie man zuerst gemeint hatte, eine neue allgemeine Eigenschaft der einer Einwirkung des magnetischen Felds unterworfenen Medien; dagegen ermöglichen sie in besonderen Fällen eine genauere Präzisierung der Vorstellung, welche man sich von jenen kolloidalen Körnehen machen muß, die man sehen kann, von denen man aber noch nichts von Belang weiß. Sie haben auch ein weiteres Interesse: bei ganz anderen Erscheinungen, wo der Magnetismus nicht in Betracht kommt, kann die Gegenwart von Teilchen, die unter verschiedenen Einwirkungen orientiert sind, ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen, ohne daß\ man dies vermutet hätte.''
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