Funkenwiderstand. (Q1495934)
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scientific article; zbMATH DE number 2645647
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Funkenwiderstand. |
scientific article; zbMATH DE number 2645647 |
Statements
Funkenwiderstand. (English)
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1907
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Verf. betrachtet die Figuren als einen Wechselstromlichtbogen besonderer Art. Er kommt dabei zu folgenden Resultaten. Wenn die Funkendämpfung die wesentlichste Rolle spielt, so ist die Differenz zweier aufeinanderfolgenden Amplituden konstant. Die Amplitudenkurve ist eine Gerade. Spielt der Widerstand indessen die Hauptrolle, so ist die Amplitudenkurve, wie Energieabgabe im Funken und im Widerstand berechnet, und daraus fließen die Folgerungen: Beim Einschalten von Widerstand nimmt die Energieabsorption im Funken \(Q\) langsamer ab, als der Formel \(Q_{f}=A/(B+CW)\) entspricht. Der Funkenwiderstand nimmt mit wachsendem \(W\) von \(6a/\pi J\) auf \(8a/\pi J\) zu, wo \(a\) die Spanningsdifferenz am Funken ist. Bei konstanten \(W\) und Entladungspotential \(V\) ist der Funkenwiderstand \[ W_{f}=\frac{8a}{\pi V}\sqrt{\frac{C}{L}}, \] das logarithmische Dekrement der Funkendämpfung \(d_{f}=8a/V\), beides im zweiten betrachteten Falle; im ersten sind sie \(6/8\) dieser Werte. Die Abhängigkeit von der Funkenlänge \(l\) ist komplizierter. Es ergibt sich unter anderem, da bei kleinen Funkenkugeln schon von \(l=3\)mm, bei größeren erst viel später \(V\) langsamer als \(l\) zunimmt, daß\ von da ab \(W_{f}\) und \(d_{f}\) mit wachsendem \(l\) zunehmen müssen, so daß\ sich die Anwendung großer Funkenkugeln empfiehlt. Die experimentelle Untersuchung mit Hülfe der \textit{Braun}schen Röhre gab nicht die Einzelschwingungen, sondern nur die Enveloppe. Es ergibt sich aber qualitative Bestätigung.
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