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Die \textit{Planck}sche Theorie der Strahlung und die Theorie der spezifischen Wärme. - MaRDI portal

Die \textit{Planck}sche Theorie der Strahlung und die Theorie der spezifischen Wärme. (Q1496118)

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scientific article; zbMATH DE number 2645852
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English
Die \textit{Planck}sche Theorie der Strahlung und die Theorie der spezifischen Wärme.
scientific article; zbMATH DE number 2645852

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    Die \textit{Planck}sche Theorie der Strahlung und die Theorie der spezifischen Wärme. (English)
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    1907
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    In früheren Arbeiten (Ann. der Phys. 17, 132-148 u. 20, 199-206; F. d. M. 36, 883, 1905, JFM 36.0883.01, u. 37, 856, 1906, JFM 37.0856.01) hatte der Verf. die im Sinne \textit{Boltzmanns} gedeutete Theorie der schwarzen Strahlung auf die Lichtemission und Lichtabsorption angewendet. Hier wird gezeigt, daß\ im besonderen die \textit{Planck}sche Theorie der Strahlung Änderungen der molekular-kinetischen Theorie nötig macht. Aus der Herleitung der mittleren Energie des \textit{Planck}schen Resonators mit Hülfe der allgemeinen molekularen Theorie der Wärme ergibt sich, in welchem Sinne diese zu ändern ist, um mit dem Verteilumgsgesetze der schwarzen Strahlung in Einklang zu kommen. Wollte man davon absehen, so müßte man nämlich annehmen, daß\ für molekulare Bewegungen andere Gesetzmäßigkeiten gelten als für Bewegungen, die durch unsere Sinne wahrnehmbar sind (dort geringere Mannigfaltigkeit der Zustände als hier). Hält man dagegen Änderungen der bisherigen molelukaren Theorie für angezeigt, so müssen, falls die \textit{Planck}sche Theorie richtig ist, auch auf anderen Gebieten der Wärmetheorie Widersprüche zwischen den geltenden molekular-kinetischen Gesetzen und der Erfahrung erwartet werden. Dieses wird erwiesen durch Betrachtung der Beziehung für die spezifische Wärme nach der kinetischen Theorie. Für manche Elemente (Kohlenstoff, Bor, Silizium) ergibt sich eine bedeutend kleinere spezifische Atomwärme als die sonst geltende Zahl 5,94, während nach \textit{Drude} aus Dispersionserscheinungen auf beträchtlich größere Werte geschlossen werden müßte. Diese Schwierigkeiten werden durch die Auffassung zu beseitigen gesucht, daß\ die festen Körper beim Erwärmen Änderungen der molekularen Anordnung erfahren, die mit Änderungen des Energieinhaltes verbunden sind, daß\ die elektrisch leitenden Körper freie Elementarmassen enthalten, die zur spezifischen Wärme beitragen, daß\ die Frequenzen der ungeordneten Wärmeschwingungen und der Eigenschwingungen bei optischen Vorgängen verschieden sind. Für diese Annahme sprechen bemerkenswerte Übereinstimmungen berechneter und beobachteter Werte.
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