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Abhandlungen über Elektrizität und Licht. Herausgegeben von \textit{R. Luther} und \textit{A. von Oettingen}. - MaRDI portal

Abhandlungen über Elektrizität und Licht. Herausgegeben von \textit{R. Luther} und \textit{A. von Oettingen}. (Q1496297)

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scientific article; zbMATH DE number 2646083
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Abhandlungen über Elektrizität und Licht. Herausgegeben von \textit{R. Luther} und \textit{A. von Oettingen}.
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    Abhandlungen über Elektrizität und Licht. Herausgegeben von \textit{R. Luther} und \textit{A. von Oettingen}. (English)
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    1906
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    \textit{Christian Johann Dietrich} Freiherr von \textit{Grotthuß}, der in Rom den Vornamen \textit{Theodor} annahm, Sohn des \textit{Dietrich Ewald von Grotthuß} aus dem kurländischen Hause Groß-Berken, wurde während einer Reise seiner Eltern am 20. Januar 1785 in Leipzig geboren, wuchs nach dem Tode seines Vaters (1786) auf einem kurländischen Gute auf, studierte zuerst ein halbes Jahr in Leipzig (1803), dann in Paris auf der École Polytechnique, besonders unter \textit{Fourcroy}, mußte im Herbste 1804 Paris verlassen und ging nach Rom und Neapel. Im Alter von 20 Jahren veröffentlichte er in Rom 1805 die Abhandlung: ``Mémoire sur la décomposition de l'eau et des corps qu'elle tient en dissolution à l'électricité galvanique'', die dann in verschiedenen Sprachen rasch hintereinander erschien. Von dieser Arbeit sagt \textit{Ostwald}: ``Es ist die Schrift, durch die der Name \textit{Grotthuß} vor allem berühmt wurde, und die den größten Einfluß auf die theoretischenVorstellungen über Elektrolyse ausgeübt hat.'' Wie zeitgemäß und zutreffend die \textit{Grotthuß}sche Theorie war, geht am besten aus der Tatsache hervor, daß sie von den Zeitgenossen sofort wiederspruchslos angenommen wurde. Schon 1818 mußte sich \textit{Grotthuß} beklagen, daß er als Urheber vergessen, während seine Theorie als selbstverständlich in die Lehrbücher übergegangen war. - Über Paris (1806) kehrte \textit{Grotthuß} 1808 in seine Heimat zurück, bewirtschaftete sein Gut Geddutz, widmete aber immer noch die meiste Zeit seinen chemischen Forschungen und verfaßte hier, angeschlossen von allem wissenschaftlichen Umgange, seine weiteren Abhandlungen. Von einem schweren Unterleibsleiden geplagt, machte er seinem Leben am 14. März 1822 im Alter von 37 Jahren freiwillig ein Ende. Durch die Veröffentlichung des vorliegenden Bändchens ist den Freunden historischer Betrachtung des Fortschrittes der Wissenschaft ein großer Dienst geleistet.
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