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Über den gegenwärtigen Stand der Frage nach einer mechanischen Erklärung der elektrischen Erscheinungen. - MaRDI portal

Über den gegenwärtigen Stand der Frage nach einer mechanischen Erklärung der elektrischen Erscheinungen. (Q1497558)

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scientific article; zbMATH DE number 2648791
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English
Über den gegenwärtigen Stand der Frage nach einer mechanischen Erklärung der elektrischen Erscheinungen.
scientific article; zbMATH DE number 2648791

    Statements

    Über den gegenwärtigen Stand der Frage nach einer mechanischen Erklärung der elektrischen Erscheinungen. (English)
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    1906
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    Die Schrift bildet das erste Heft der ``Naturwissenschaftlichen Studien, veröffentlicht von Emil Ebering''. Ihr erster Abschnitt ``Begriff, Grundlagen, Einteilung'' wurde schon 1905 als Berliner Inaugural-Dissertation veröffentlicht. Man vergleiche auch das folgende Referat über den Vortrag, den der Verf. auf der Naturforscherversammlung in Stuttgart gehalten hat. Über die Entstehung und den Zweck der von \textit{M. Planck} angeregten Arbeit läßt sich das Vorwort folgendermaßen aus: ``Diese Arbeit ist aus einer Untersuchung über die Theorien des quasiridigen Äthers entstanden. Im Verlaufe der Untersuchung stellte es sich als wünschenswert heraus, sie mit einer vergleichenden Übersicht über alle vorliegenden mechanischen Theorien der Elektrodynamik zu verbinden; schließlich, den Versuch zu wagen, das gesamte vorliegende Material in ein Verzeichnis aller möglichen, d. h. aller auf Grund des gegenwärtiges Standes der Wissenschaft noch denkbaren mechanischen Erklärungsversuche der elektrischen Erscheinungen einzuordnen.'' ``Richtet man den Blick auf diese Ziele, so mag es auffallen, daß die Lord \textit{Kelvin}sche Theorie des quasiridigen Äthers einen verhältnismäßig breiten Raum in der Darstellung einnimmt. Indessen liegt der Grund dafür nicht hauptsächlich in der zufälligen Entstehungsweise der Arbeit. Vielmehr war der Gedanke maßgebend, daß es bei der erstmaligen Übersicht über das bisher noch nicht im Zusammenhange betrachtete Gebiet vorteilhaft sei, eine Anzahl von allgemeinen Überlegungen sowie von Schlußweisen, die gerade diesem Gebiete eigentümlich sind, sämtlich an der Hand einer einzigen mechanischen Theorie zu entwickeln, weil zu hoffen stand, die Darstellung werde sich dadurch anschaulicher und kürzer gestalten lassen; eine Erwartung, die sich in der Tat bestätigte. Daß zu dem Zwecke die Lord \textit{Kelvin}sche Theorie gewählt wurde, rechtfertigt sich durch ihre Einfachheit.'' ``Bei der Deduktion und der Besprechung der einzelnen Gattungen von möglichen Theorien, sowie bei der Einreihung und Kritik der vorliegenden Theorien konnte lediglich auf eine nach logischen Grundsätzen angeordnete und in logischer Beziehung erschöpfende Darstellung Bedacht genommen werden; historische Daten mußten, als dem Ziele der Untersuchung fernstehend, auf das Notwendigste beschränkt werden.'' Inhaltsverzeichnis: Abschnitt I. Begriff, Grundlagen, Einteilung. II. Die Fernwirkungstheorie. III. Die Emissionentheorien. IV. Die Undulationstheorien. 1. Die \textit{Mie}sche Gattung. 2. Die \textit{Kelvin}sche Gattung. a) Erste Gruppe (Lord \textit{Kelvin}). b) Zweite Gruppe (\textit{Sommerfeldt}). c) Dritte Gruppe (\textit{Ebert}). d) Vierte Gruppe (\textit{Boltzmann}). 3. Die \textit{Hertz}sche Gattung. 4. Die \textit{Helm}sche Gattung. 5. Die Umkehrung der \textit{Helm}schen und die gemischte Gattung. 6. Untersuchungen, die mit der Frage nach einer mechanischen Erklärung im Zusammenhang stehen. Atomistische Äthertheorien. Schluß. a) Versuche außerhalb dieses Rahmens. b) Herleitung der Feldgleichungen aus den Prinzipien der Mechanik. Mechanische Analogien. Mechanische Modelle. c) Atomistische Äthertheorien. Schluß. - Quellen. Figuren. Übersicht über die ``möglichen'' und ``vorliegenden'' mechanischen Theorien der elektrischen Erscheinungen. Im übrigen muß auf die verdienstvolle, fleißige Arbeit verwiesen werden. \textit{Mie}, einer der besten Kenner dieses Gebietes, hat am Schlusse seines vortrefflichen Referates in den Beiblättern zu den Annalen der Physik 31, 785 (1907) den Wunsch ausgesprochen, ``daß der Verf., nachdem er durch seine scharfen Begriffsbestimmungen und Einteilungen einmal Ordnung in dieses Gebiet gebracht hat, auch die Lücken, die er zunächst gelassen hat, noch ausarbeiten möge, damit man klar erkennen kann, was erreichbar ist.''
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