Beiträge zur Kenntnis der atmosphärischen Elektrizität. XXIII. Über gewisse Störungen des Erdfeldes mit Rücksicht auf die Praxis luftelektrischer Messungen. (Q1497602)
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scientific article; zbMATH DE number 2648831
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Beiträge zur Kenntnis der atmosphärischen Elektrizität. XXIII. Über gewisse Störungen des Erdfeldes mit Rücksicht auf die Praxis luftelektrischer Messungen. |
scientific article; zbMATH DE number 2648831 |
Statements
Beiträge zur Kenntnis der atmosphärischen Elektrizität. XXIII. Über gewisse Störungen des Erdfeldes mit Rücksicht auf die Praxis luftelektrischer Messungen. (English)
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1906
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Der Verf. behandelt eine Reihe von Störungen des normalen Erdfeldes, hervorgebracht durch Körper, die (wie Luftballon, Stangen, Türme, Kollektoren) in genügender Annäherung als Ellipsoide angesehen werden können, und verwendt dazu die Formeln aus der in dem vorstehenden Referate besprochenen Arbeit. In dem ersten Teile wird das Feld unterhalb des Korbes eines Luftballons untersucht. Die Eigenladung eines Ballons ist erfahrungsmäßig starken und unkontrollierbaren Schwankungen unterworfen; daher kann von einer gesetzmäßigen Störung des Erdfeldes durch ihn nicht die Rede sein. Sorgt man jedoch dafür, daß an einer Stelle des Ballons dauernd die Ladungsdichte Null ist (nach einem Vorschlage von \textit{Linke}, dann läßt sich die Störung unter der Voraussetzung berechnen, daß der Ballon sich genügend genau durch ein Ellipsoid darstellen läßt. Der zweite Abschnitt behandelt den Einfluß von stangenartigen Gebilden, welche die Niveaufläche senkrecht durchsetzen. Es werden Formeln und Tabellen gegeben, welche die leichte Bestimmung der Feldintensität und des Potentials für Punkte der Umgebung gestatten. Schließlich wird noch die Feldintensität an der Oberfläche horizontal und vertikal gespannter Drähte berechnet. Im letzten Teile werden die Fehler betrachtet, die an der Störung des Feldes durch den Kollektor gebunden sind. Ein Tropfenkollektor, der im großen die Gestalt eines Rotationsellipsoids hat, nimmt ein Potential an, das, wenn er an der tiefsten Stelle abtropft, einer tieferen Stelle im ungestörten Felde entspricht. Überall werden Zahlenbeispiele durchgerechnet, welche die prozentuale Störung des Feldes zeigen.
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