Theorie des Mondes. (Q1499696)
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scientific article; zbMATH DE number 2652296
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Theorie des Mondes. |
scientific article; zbMATH DE number 2652296 |
Statements
Theorie des Mondes. (English)
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1905
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Verf. wendet die \textit{Gyldén}sche Störungstheorie mit entsprechenden Abänderungen, sonst aber in gleicher Weise auf die Mondbahn an, wie in seiner Theorie der kleinen Planeten geschehen ist. Nach einer Einleitung, in welcher die Arbeit wesentlich als numerisches Experiment bezeichnet wird, werden im Kapitel I die Differentialgleichungen der Mondbewegung zunächst in rechtwinkligen Koordinaten abgeleitet und dann die \textit{Gyldén}schen Transformationen \[ r_1=\frac{a_1(1-\eta^3}{1+\varrho}\,,\quad r^2_1\;\frac{dv}{dt}=\frac{\sqrt{Ma_1(1-\eta^2)}}{1+S} \] angewendet (auf die Breitenstörungen wird nicht eingegangen; die auf Seite 12 Nr. 3 skizzierte Transformation auf die oskulierende Bahnebene kommt später nur in einer ganz nebensächlichen Bemerkung in Betracht, und der Verf. hätte von vornherein die Mondbahn mit der Ekliptik zusammenfallen lassen können innerhalb der Grenzen, welche er sich gesteckt hat). Darauf folgt im Kapitel II die Entwicklung der Störungsfunktion nebst numerischer Berechnung der Koeffizienten. In den Kapiteln III und IV wird die periodische Lösung nullten Grades entwickelt, welche im wesentlichen derjenigen von \textit{Hill} und \textit{Brown} entspricht, jedoch mit der Abweichung, daß hier die Entwicklung nach Potenzen von \(m\) vermieden und durch ein numerisches Verfahren ersetzt wird. Im Kapitel V folgen dann die Glieder ersten Grades. Verf. hofft, die Glieder höheren Grades in einer folgenden Abhandlung zu bringen. Von Interesse wäre es wohl gewesen, wenn die Vergleichung mit den Formeln von \textit{Hill} und \textit{Brown} durchgeführt worden wäre, und zwar sowohl hinsichtlich der Übereinstimmung, als auch der Zeit und Mühe. Denn nur so wird doch die ``gewisse Kontrolle'', von welcher der Verf. in der Einleitung spricht, überhaupt erst möglich.
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