La connaissance mathématique et l'idéalisme transcendental. (Q1499984)
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scientific article; zbMATH DE number 2652681
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | La connaissance mathématique et l'idéalisme transcendental. |
scientific article; zbMATH DE number 2652681 |
Statements
La connaissance mathématique et l'idéalisme transcendental. (English)
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1904
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Die Revue de métaphysique et de morale hat zum hundertjährigen Todestage \textit{Kants} eine Spezialnummer herausgegeben, welche dem großen Philosophen gewidmet ist. Unter den 17 Abhandlungen derselben befinden sich die drei oben genannten. \textit{Cantoni} (JFM 35.0073.02) erörtert die Hauptpunkte der \textit{Kant}schen Lehre bezüglich des Raumes. 1. Der Raum ist a priori. 2. Er ist formal. 3. Er ist subjektiv. \textit{Couturat} (JFM 35.0073.03) will in seiner kritischen Sichtung der \textit{Kant}schen Philosophie der Mathematik zeigen, daß\ die Fortschritte der Logik und der Mathematik im XIX. Jahrhundert die \textit{Kant}sche Theorie entkräftet und \textit{Leibniz} recht gegeben haben. Zufolge seiner zu engen Vorstellung von der Logik und der Mechanik trennte er diese beiden Gebiete und brachte sie in einen Gegensatz zu einander. Die in beiden Bereichen gemachten Fortschritte gestatten es nicht mehr, bei den \textit{Kant}schen Theorien und Formeln stehen zu bleiben. \textit{Milhaud} erwägt, wie \textit{Kant} die mathematische Erkenntnis aufgefaßt habe. Für den großen Philosophen schreitet die Mathematik in concreto vor, nicht in abstracto; sie bildet ihre Begriffe durch eine synthetische Konstruktion an einer besonderen Anschauung. ``Ohne seine spezielle Auffassung von der geometrischen Erkenntnis, die ihn zunächst zur Schöpfung eines Abgrunds zwischen den konkreten Anschauungen der sinnlichen Wahrnehmung und den Begriffen der Vernunft führen mußte, hätte er wahrscheinlich nie seinen transzendentalen Idealismus zur Ausgestaltung gebracht.''
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