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Recherches sur l'élasticité. Première partie. De l'équilibre et du mouvement des milieux vitreux. - MaRDI portal

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Recherches sur l'élasticité. Première partie. De l'équilibre et du mouvement des milieux vitreux. (Q1503249)

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scientific article; zbMATH DE number 2654931
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English
Recherches sur l'élasticité. Première partie. De l'équilibre et du mouvement des milieux vitreux.
scientific article; zbMATH DE number 2654931

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    Recherches sur l'élasticité. Première partie. De l'équilibre et du mouvement des milieux vitreux. (English)
    0 references
    1904
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    Um die Untersuchungen der Elastizitätstheorie auf weiche oder teigartige Körper anwenden zu können, darf man die Deformationen nicht als unendlich kleine Größe behandeln, sondern muß\ sie als endliche Größen in die Rechnungen einführen. \textit{Kirchhoff} hat dies in der Abhandlung getan: ``Über die Gleichungen des Gleichgewichts eines elastischen Körpers bei nicht unendlich kleinen Verschiebungen seiner Teile'' (Wien. Ber. 9, 762, 1852; nicht abgedruckt in den gesammelten Abhdl.) dasselbe hat \textit{Boussinesq} in der Arbeit geleistet: ``Theorie des ondes liquides périodiques'' Note III (Mém. sav. étr. 20). Beide Forscher haben die beschränkende Annahme gemacht, daß\ die Elemente der betrachteten Medien nur \textit{Newton}schen Aktionen unterliegen. \textit{Duhem} läßt diese Beschränkung fallen und beweist bei seiner allgemeineren Annahme die Wxistenz elementarer Kräftepaare, die bei bloßen \textit{Newton}schen Aktionen nicht bestehen können. Die Gesetze der Bewegung solcher Medien, die endliche Deformationen erleiden, könnten mit Hülfe des \textit{d'Alembert}schen Prinzips aus den Gesetzen abgeleitet werden, die ihr Gleichgewicht beherrschen, wenn keine Zähigkeit vorhanden wäre. Aus diesem Grunde müssen zuerst die Gesetze genau ermittelt werden, denen die Zähigkeit im Innern elastischer Medien gehorcht. Die Untersuchungen von \textit{O. E. Meyer}, der als einziger Forscher dieses Problem in Angriff genommen hat, beziehen sich nur auf die kleinen Bewegungen eines isotropen Körpers, der sowohl elastisch, als auch zähe ist, und benutzen gewisse Annahmen über molekulare Eigenschaften. Daher leitet der Verf. neue Formeln ab, von denen die Aktionen der Zähigkeit im Innern elastischer Medien abhängen, die endliche Deformationen erleiden. Diese Formeln ermöglichen die Gewinnung verschiedener Ergebnisse; insbesondere gestatten sie die Ausdehnung eines Satzes, den der Verf. früher für zähe Flüssigkeiten bewiesen hatte, auf alle elastischen zähen Medien, sowohl die glasartigen, als auch die kristallisierten: ``Die einzigen Wellen, die in einem zähen Medium bestehen bleiben können, sind Wellen ohne Fortpflanzung, die unaufhörlich die beiden nämlichen Telle des Mediums trennen.'' Ferner hat sich der Gebrauch der bei der Untersuchung der Flüssigkeiten vom Verf. ausgebildeten Methoden als ausnahmslos anwendbar auf die Fortpflanzung der Wellen im Innern elastischer, nicht zäher Medien erwiesen. Im übrigen sind die betrachteten Medien stets als frei von Hysterese voraussgesetzt worden. Der Gang der Untersuchung möge aus dem folgenden Inhaltsverzeichnis ersehen werden: I. Die Deformationen eines kontinuierlichen Mediums. 1. Die endlichen Deformationen eines kontinuierlichen Mediums. 2. Unendlich kleine Änderung einer endlichen Deformation. II. Gleichgewicht und Bewegung eines glasartigen Körpers. 1. Vom inneren Potential eines glasartigen Körpers. 2. Virtuelle Änderung des inneren Potentials. 3. Arbeit der äußeren Kräfte. 4. Gleichgewichtsbedingungen des glasartigen Mediums. 5. Gleichungen der Bewegung eines glasartigen Mediums. 6. Die durch ein Element des Mediums entbundene Wärmemenge. 7. Bildung der ergänzenden Relation.
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