Grundlinien des wissenschaftlichen Rechnens. (Q1505264)
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scientific article; zbMATH DE number 2656435
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Grundlinien des wissenschaftlichen Rechnens. |
scientific article; zbMATH DE number 2656435 |
Statements
Grundlinien des wissenschaftlichen Rechnens. (English)
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1903
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Das Buch ist in seinen Grundzügen aus den Übungen hervorgegangen, die der Verf. in seinem Seminar für ``wissenschaftliches Rechnen'' abgehalten hat. Da es sich hierbei um Dinge handelt, für die es bisher an einer handlichen Zusammenstellung fehlte, und die überdies außerhalb des Kreises der berufsmäßigen Rechner keineswegs so bekannt sind, wie sie es bei ihrer erprobten Nützlichkeit verdienen, so ist man \textit{Bruns} für die Ausfüllung dieser Lücke zu besonderem Danke verpflichtet. Von der Behandlung der Abschnitte der Rechentechnik, die sich von den vier Spezies bis zur Auflösung von Gleichungen und bis zum Gebrauch der logarithmischen und trigonometrischen Tafeln erstrecken, und deren Bestand an rechnerischen Hülfsmitteln und Methoden dem größeren Teil der Aufgaben in der angewandten Mathematik genügt, ist abgesehen worden. \textit{Lüroth}s ``Vorlesungen über numerisches Rechnen'' behandeln diesen Gegenstand auch schon in angemessener Darstellung. Das ``wissenschaftliche Rechnen'' umfaßt, im Sinne des Verf., in der Hauptsache Methoden, die ursprünglich aus dem Bedürfnis der rechnenden Astronomie geschaffen worden sind, aber auch in anderen Gebieten der angewandten Mathematik eine große Bedeutung gewinnen können. In der Einleitung wird kurz auf die historische Entwicklung des Rechnens, auf die Anforderungen, die an numerische Tafeln zu stellen sind, auf die Anwendung der Rechenmaschine und anderes eingegangen. Hier sowohl, wie auch sonst im Buche zerstreut, finden sich nützliche praktische Winke und beherzigenswerte Aussprüche. Den Anfang des Buches bilden gewisse Eigenschaften der Differenzen und Summen, sowie der numerischen Tafeln. Die Nutzanwendung dieser Eigenschaften führt zu der Interpolation im engeren Sinne, ferner zu der numerischen Differentiation und zu gewissen Methoden der mechanischen Quadratur, oder, wie man mit dem Verf. besser sagt, der numerischen Integration. Daran schließen sich die übrigen gebräuchlichen Methoden der numerischen Integration und die Behandlung der trigonometrischen Reihen an. Den Schluß endlich bilden je ein Abschnitt über Rekursionsformeln und über Interpolation im weiteren Sinne.
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