Temperaturdifferenzen in künstlich erzeugten auf- und absteigenden Luftströmen nach Messung von Herrn S. Löwenherz. (Q1506268)
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scientific article; zbMATH DE number 2658581
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Temperaturdifferenzen in künstlich erzeugten auf- und absteigenden Luftströmen nach Messung von Herrn S. Löwenherz. |
scientific article; zbMATH DE number 2658581 |
Statements
Temperaturdifferenzen in künstlich erzeugten auf- und absteigenden Luftströmen nach Messung von Herrn S. Löwenherz. (English)
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1903
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Gelegentlich sehr genauer Wägungen (Bestimmung der Gravitationskonstante), die vom Verf. und Krigar - Menzel ausgeführt wurden, mußte die Frage des ``konvektiven Gleichgewichtes'' (nach William Thomson) in auf- und absteigenden Luftströmen behandelt werden. Der größere Teil der Arbeit wird von der Beschreibung der angestellten Versuche gebildet; in der Einleitung wird eine kurze Ableitung des Temperaturgefälles bei sich selbst überlassener Atmosphäre gegeben, auf Grund der Erkenntnis von William Thomson, daß\ sich durch die senkrechten Luftströmungen ein indifferenter Gleichgewichtszustand ausbilden muß, indem ein aufsteigender Luftstrom infolge der Druckverminderung sich adiabatisch so weit abkühlt, daß\ er im höheren Niveau seine eigene Temperatur vorfindet, und umgekehrt. Das Gesetz der Abkühlung ist nach der mechanischen Wärmetheorie abzuleiten und wird zunächst für ideale Gase ohne Feuchtigkeit behandelt. In der Schlußformel erscheint nicht \(k\), sondern \(c_p\), was zuerst auffällt, aber erklärlich ist durch die Fragestellung, die sich auf die Temperaturabnahme bei bestimmter Erhebung bezieht, nicht bei bestimmter Volumen- oder Druckvermehrung; Es zeigt sich auch dabei, daß\ das vertikale Temperaturgefälle in derselben Weise wie \(g\) variiert, wiewohl diese Variation sehr klein ist. Der Temperaturabfall ergibt sich zu 0,0099 für 1 m, welcher Wert für feuchte Luft, bei der aber Kondensation nicht eintritt, etwas kleiner wird. Bei Abkühlungen bis zum Taupunkte kann er auf die Hälfte und darunter sinken.
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