Exposé de la méthode de \textit{M. C. Glasenapp} pour la réduction des observations des éclipses des satellites de Jupiter. (Q1506348)
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scientific article; zbMATH DE number 2658663
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Exposé de la méthode de \textit{M. C. Glasenapp} pour la réduction des observations des éclipses des satellites de Jupiter. |
scientific article; zbMATH DE number 2658663 |
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Exposé de la méthode de \textit{M. C. Glasenapp} pour la réduction des observations des éclipses des satellites de Jupiter. (English)
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1903
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Die in russischer Sprache verfaßte Dissertation \textit{Glasenapps} wird hier ausführlich erläutert. Sie zerfällt in vier Kapitel. In dem ersten werden alle Ursachen erwogen, welche auf die Helligkeit der Jupitermonde, insbesondere des ersten, Einfluß\ haben können, also die Entfernung der Sonne, des Jupiters, der Erde, die Öffnung des Fernrohrs, der Zustand der Atmosphäre usw. Das zweite Kapitel untersucht die Korrektionen, welche an den Momenten des Eintritts und Austritts in und aus dem Schatten deshalb anzubringen sind, weil die Sonne kein Punkt ist und daher der Kernschatten Jupiters von einem Halbschatten eingehüllt wird. Das dritte Kapitel leitet die Korrektionen ab, welche durch die Stellung des Knotens der Mondbahn zur Achse des Schattenkegels bedingt sind. Das vierte Kapitel enthält die Früchte dieser mühsamen und mit größter Umsicht durchgeführten Untersuchungen. Sie bestehen: 1. In einer genauen Messung der Lichtgeschwindigkeit, welche die Lichtgleichung auf den Wert führt: \[ 497^s,46 \pm \text{1,08.} \] 2. In einer Bestimmung der Länge von Leiden durch gleichzeitige Beobachtungen von Verfinsterungen des ersten Jupitermondes in Leiden und in Greenwich. 3. In einer Prüfung der Unveränderlichkeit der Geschwindigkeit der Erddrehung. Die noch übrig bleibenden Abweichungen zwischen Theorie und Beobachtung haben einen regelmäßigen Gang, welcher durch eine mögliche periodische sehr kleine Veränderlichkeit des Tages erklärt werden kann. Merkwürdigerweise stimmen zwar nicht Größe, wohl Periode und Vorzeichen dieser Schwankungen mit denen überein, welche \textit{Newcomb} hypothetisch eingeführt hat, hierzu veranlaßt durch die Theorie des Erdmondes.
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