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Urkunden zur Geschichte der Mathematik im Mittelalter und der Renaissance. In zwei Teilen. Erster Teil. - MaRDI portal

Urkunden zur Geschichte der Mathematik im Mittelalter und der Renaissance. In zwei Teilen. Erster Teil. (Q1506421)

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scientific article; zbMATH DE number 2658774
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English
Urkunden zur Geschichte der Mathematik im Mittelalter und der Renaissance. In zwei Teilen. Erster Teil.
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    Urkunden zur Geschichte der Mathematik im Mittelalter und der Renaissance. In zwei Teilen. Erster Teil. (English)
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    1902
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    Ein Strauß\ wichtiger Quellenwerke ist es, den \textit{M. Curtze} hier seinem Freunde \textit{Moritz Cantor} zum goldenen Doktorjubiläum darbringt. Er beginnt I. mit dem ``Liber embadorum'' des \textit{Savasorda} in der Übersetzung des \textit{Plato von Tivoli} (S. 10-183). Der Name \textit{Savasorda} ist eine vom Übersetzer begangene Verdrehung des Titels \textit{Sahib al Schorta}, Oberst der Leibwache, den der Verf. des Buches \textit{Abracham Bar Chijja Ha Nasi} trug. Er lebte um das Jahr 1100, meist in Barcelona. Seine praktische Geometrie, deren lateinischer Text mit deutscher Übersetzung hier abgedruckt ist, beginnt mit Definitionen, Postulaten, Axiomen \textit{Euklids} und einigen seiner Sätze über Flächenvergleichung und Ähnlichkeit, behandelt dann Ausmessungen von Figuren, Aufgaben über Felderteilung, Inhaltsbestimmungen von Körpern und gibt praktische Vorschriften für Feldmesser. II. ``Der Briefwechsel \textit{Regiomontans} mit \textit{Giovanni Bianchini, Jacob von Speier} und \textit{Christian Roder}'' (S. 187-336) gewährt uns, wie nur wenige Schriften jener Zeit, einen Einblick in die Rechungsweise und den Gedankengang \textit{Regiomontans,} der hier Beispiele zu seinen ``Libri V de triangulis'' mitteilt. Diese Orginalrechnungen zeigen, daß\ \textit{Regiomontan} die Algebra vollständig beherrschte. Außer algebraischen Aufgaben kommen auch sehr interessante geometrische und stereometrische Probleme vor, sowie Aufgaben aus der Mechanik und sogar zwei Maxima-Aufgaben.
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