Sur les principes de la mecanique rationnelle. (Q1508096)
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scientific article; zbMATH DE number 2660874
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Sur les principes de la mecanique rationnelle. |
scientific article; zbMATH DE number 2660874 |
Statements
Sur les principes de la mecanique rationnelle. (English)
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1902
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Der Verf. will sich mit dieser Schrift der neuerdings hervorgetretenen Neigung entgegenstellen, ``aus der Mechanik eine fast ausschließlich abstrakte Wissenschaft zu machen''. Er ist also, mit \textit{Hertz} zu sprechen, ein überzeugter Anhänger der ``alten'' Mechanik, der das Band zwischen der Wissenschaft und der physischen Welt mit Hülfe der Ergebnisse der Erfahrung fest hält. ``Der Verf. hat kein Lehrbuch schreiben, sondern darlegen wollen, wie nach seiner Meinung die theoretische Mechanik darzustellen ist, um ihren natürlichen Platz in der wissenschaftlichen Entwicklung einzunehmen und zugleich die Stufe der Strenge und Gewißheit zu erreichen, deren sie fähig ist. Ein ausgedehntes Kapitel ist der Zergliederung der in der Mechanik vorkommenden Grundbegriffe gewidmet, welche Begriffe durch die Beobachtung der elementarsten Erscheinungen erzeugt werden: Geschwindigkeit, Masse, Quantität der Aktion, Arbeit, lebendige Masse oder Kraft, Energie, Schwerpunkt stehen in der ersten Reihe dieser Begriffe. In zweiter Stelle liefert die Prüfung der grundlegenden Gesetze der Bewegung, die völlig aus dem Studium der Natur geschöpft sind, alle für die mathematische Spekulation notwendigen Unterlagen und gestattet sogar, auf einfache Weise und ohne rechnerischen Aufwand zahlreiche Sätze abzuleiten.'' Das vorliegende Buch beseitigt also alle neueren Fragen der theoretischen Mechanik durch Nichtberücksichtigung der geltend gemachten Bedenken und hält denselben Standpunkt fest, den der Verf. in seinem ``Essais zur la philosophie des sciences. Analyse. -- Mécanique'' (1896) dargelegt hat. Wie bei der Anzeige dieses Werkes in dem Jahrbuche über die Fortschritte der Mathematik (siehe JFM 26.0083.01) Referent nur das stilistische Geschick des Verf. anerkennen konnte, den Mangel des Eingehens auf den gegnerischen Standpunkt sich durch die Unbekanntschaft mit den dort vertretenen Anschauungen erklärte, so kann auch die jetzige Schrift nicht das gesteckte Ziel erreichen, indem sie auf dem rein physikalischen Boden stehen bleibt. Ihr Wert liegt in der von keinem Zweifel beirrten Überzeugung von der Richtigkeit der ``alten Mechanik'' und der stilistisch höchst gewandten, populären Darstellung.
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