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Sopra alcuni criteri di instabilità. - MaRDI portal

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Sopra alcuni criteri di instabilità. (Q1509761)

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scientific article; zbMATH DE number 2663792
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English
Sopra alcuni criteri di instabilità.
scientific article; zbMATH DE number 2663792

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    Sopra alcuni criteri di instabilità. (English)
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    1901
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    Diese große Abhandlung enthält die ausführliche Ableitung der Ergebnisse, welche der Verf. in drei Noten der C. R. 131 schon veröffentlicht hat (vergl. F. d. M. 31, 697-699, 1900, JFM 31.0697.02, JFM 31.0698.01 und JFM 31.0699.04). Nachdem in der Einleitung auf die Untersuchungen von \textit{Poincaré} (Mécanique céleste) und \textit{Liapunow} (J. de Math. (5) 3, 81-94; F. d. M. 28, 630, 1897, JFM 28.0630.01) hingewiesen ist und die Bedenken betreffs der Übertragung statischer Betrachtungen auf dynamische Prozesse zur Entscheidung der Frage nach der Stabilität einer Bewegung begründet sind, wird der Gedankengang des Verf. folgendermaßen skizziert. Es sei \(dx_i/dt= X_i\) \((i = 1, 2, \dots, m)\) ein System von Differentialgleichungen, in dem die \(X_i\) periodische Funktionen von \(t\) sind. \(\varSigma\) sei eine periodische Lösung desselben. Im III. Kapitel wird bewiesen, daß\ \(\varSigma\) immer stabil oder instabil zugleich mit einer gewissen Punkttransformation \(\varGamma\) ist: \[ x_i^{(1)} = f_i (x_1, x_2, \dots, x_m) \qquad (i= 1,2, \dots, m), \] die zwei-eindeutig und regulär in der Umgebung des Ursprunges \(O\) und für die \(O\) ein gemeinschaftlicher zusammenfallender Punkt ist. Stabil wird hier eine Punkttransformation \(\varGamma\) genannt, wenn beim Ausgang von einem beliebigen Punkte \(P(x_1, x_2, \dots, x_m)\), der \(O\) hinlänglich nahe liegt, die (positiven oder negativen) Iterationen won \(\varGamma\) nicht mehr aus einer vorgegebenen Umgebung von \(O\) hinausführen, wie klein diese auch sein mag. Auf diese Weise wird alles auf das Studium der Punkttransformationen \(\varGamma\) zurückgeführt. Multiplikatoren von \(\varGamma\) heißen die Wurzeln der charakteristischen Gleichung, die zu der linearen Substitution gehört, welche aus \(\varGamma\) erhalten wird, wenn man die \(f_i\) auf ihre Teile erster Ordnung beschränkt. Zuerst wird der allgemeine Fall betrachtet, bei welchem nicht alle Multiplikatoren von \(\varGamma\) in absolutem Werte der Einheit gleich sind. Es wird leicht erkannt, daß\ dieses Instabilität ist. Dieses Ergebnis entspricht dem \textit{Liapunow}schen Satze für die Differentialsysteme und liefert einen neuen Beweis dieses Satzes. Der Fall, bei welchem alle Multiplikatoren den absoluten Betrag 1 haben, entspricht der Stabilität in erster Annäherung und ist gerade der, in welchem die Wirksamkeit der Methode zu erproben war. Da es sich um einen ersten Versuch handelt, so ist die Untersuchung auf den Fall \(m = 1\) beschränkt. Die zu diskutierenden Transformationen lassen sich auf einen der beiden Typen bringen: \[ \begin{aligned} & (\text B) \qquad x_1 = x+ \dots, y_1 = y+ x+ \dots;\\ & (\text C) \qquad x_1 = x\cos \vartheta - y\sin \vartheta + \dots,\;y_1 = x\sin \vartheta + y\cos \vartheta + \dots,\end{aligned} \] wo die weggelassenen Posten in Bezug auf \(x\) und \(y\) von höherer als der ersten Ordnung sind. Für den Typus (B) wird ein allgemeines Kriterium der Instabilität beigebracht; für den Typus (C), der wichtiger ist, nur bei Einführung der Beschränkung, daß\ der Winkel \(\vartheta\) mit \(2\pi\) kommensurabel ist. Die erlangten Kriterien ermöglichen die Feststellung der Instabilität gewisser Kategorien periodischer Lösungen, die in der ersten Annäherung stabil erscheinen, wie sich bei einer Anwendung auf ein beschränktes Dreikörperproblem gezeigt hat. Vom mathematischen Standpunkte aus ist also die Frage der Stabilität noch nicht abgeschlossen.
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