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Über simultane Gleichgewichte und die Beziehungen zwischen Thermodynamik und Reaktionskinetik homogener Systeme. - MaRDI portal

Über simultane Gleichgewichte und die Beziehungen zwischen Thermodynamik und Reaktionskinetik homogener Systeme. (Q1509923)

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scientific article; zbMATH DE number 2663970
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English
Über simultane Gleichgewichte und die Beziehungen zwischen Thermodynamik und Reaktionskinetik homogener Systeme.
scientific article; zbMATH DE number 2663970

    Statements

    Über simultane Gleichgewichte und die Beziehungen zwischen Thermodynamik und Reaktionskinetik homogener Systeme. (English)
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    1901
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    Verf. gibt einen allgemeinen Ansatz zu einer rein mechanisch-kinetischen Theorie verschiedener chemischer Reaktionen, die gleichzeitig mit endlichen Geschwindigkeiten in demselben Stoffgemisch verlaufen, und für die Bedingungen des chemischen Gleichgewichts solcher Gemische. Die Anwendung auf mehrere praktische Fälle führt zu Einzeldurchrechnungen. Dabei ergibt sich, daß\ ein simultanes Gleichgewicht keineswegs das Gleichgewicht für jede einzelne Reaktion bedingt, und daß\ die Beziehungen zwischen Gleichgewichtskoeffizienten und Geschwindigkeitskonstanten komplizierter sein können als bei Einzelreaktionen. In bestimmten Fällen ergibt sich ein Widerspruch mit der Thermodynamik, und zwar scheinen dies nur solche Fälle zu sein, in denen eine der Reaktionsgleichungen durch Summierung der Gleichungen für zwei wirklich stattfindende Einzelreaktionen zu erhalten ist, und in denen keine der Einzelreaktionen für sich im Gleichgewicht steht. Der Widerspruch würde dann verschwinden, wenn man in diesem Falle eine Abhängigkeitsbeziehung zwischen den Reaktionsgeschwindigkeiten annehmen würde. Er würde aber eventuell auch dadurch zum Verschwinden gebracht werden können, wenn man die thermodynamischen Gleichgewichtsbedingungen änderte, indem man als Bedingungsgleichungen für die Variabeln der Grundvariationsgleichung nicht bloß\ die stöchiometrischen Beziehungen gelten ließe. Die Frage, welche von beiden Lösungen vorzuziehen wäre, läßt Verf. offen. Den Schluß\ bildet eine Diskussion des Einflusses von Katalysatoren, die ebenfalls auf obigen Widerspruch führt.
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