Über die Verwendung des Quadrantelektrometers zur ballistischen Messung der magnetischen Feldstärke und über die Suszeptibilität des Wassers. (Q1510167)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Über die Verwendung des Quadrantelektrometers zur ballistischen Messung der magnetischen Feldstärke und über die Suszeptibilität des Wassers. |
scientific article; zbMATH DE number 2664230
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Über die Verwendung des Quadrantelektrometers zur ballistischen Messung der magnetischen Feldstärke und über die Suszeptibilität des Wassers. |
scientific article; zbMATH DE number 2664230 |
Statements
Über die Verwendung des Quadrantelektrometers zur ballistischen Messung der magnetischen Feldstärke und über die Suszeptibilität des Wassers. (English)
0 references
1901
0 references
Auf ein von dem Entladungsstrom eines Kondensators durchflossenes Solenoid mit der Windungszahl \(n\) und der Fläche \(q\) wird in einem Magnetfeld der Stärke \(H\) ein Drehungsmoment ausgeübt, so daß\ die während der Zeit \(dt\) von dem System abgegebene Energie gleich \[ n\;\frac{dN}{dt} \cdot \frac{de}{dt}\;dt \] ist. Hierin bedeutet \(N\) die Zahl der die Fläche durchsetzenden Kraftlinien, gleich \(Hq\), und \(\frac{de}{dt}\) die Stärke des Entladungsstromes. Ist \(c\) die Kapazität des Systems, so ist \(\frac 12 cV^2\) die gesamte Wärmemenge, in welche nach der Entladung die ganze elektrische Energie umgesetzt ist. \(V\) ist das mittlere Potential in der Zeit \(dt\). In dieser Zeit wird also die Wärme \[ cV\;\frac{dV}{dt}\;dt = V\;\frac{de}{dt}\;dt \] erzeugt. Wird gleichzeitig ponderomotorische Arbeit geleistet, so muß\ die Wärme um eine bestimmte Größe vermindert werden. Die Anwendung des ersten Hauptsatzes ergibt \[ V'\;\frac{de}{dt}\;dt=n\;\frac{de}{dt}\;\frac{dN}{dt}\;dt, \] wobei \(V'\) die Verminderung der elektromotorischen Kraft und \(\frac{de}{dt}\) die wirklich vorhandene mittlere Stromstärke bedeuten. Hieraus folgt \[ \int V' dt= n(N-N_0). \] Befindet sich die Spule erst im Felde der Stärke \(H_0\), dann im Felde \(H\), so erhält man \[ H-H_0 = \frac{\int Vdt}{n\cdot q}\,. \] \(\int Vdt\) läßt sich also mit einem Quadrantelektrometer ebenso messen, wie \(\int idt\) mit einem ballistischen Galvanometer.
0 references