Briefwechsel zwischen Carl Friedrich Gauss und Wolfgang Bolyai. (Q1512691)
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scientific article; zbMATH DE number 2667201
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Briefwechsel zwischen Carl Friedrich Gauss und Wolfgang Bolyai. |
scientific article; zbMATH DE number 2667201 |
Statements
Briefwechsel zwischen Carl Friedrich Gauss und Wolfgang Bolyai. (English)
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1899
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``Hundert Jahre sind vergangen, seitdem Carl Friedrich Gauss und Wolfgang Bolyai auf der Universität Göttingen zusammentrafen und als gleichgestimmte, für alles Edle entflammte Seelen sich eng an einander schlossen. Nach zwei Jahren mussten sie sich trennen. Das Schicksal führte sie verschiedene Wege, aber an ihrer Freundschaft haben sie bis zu ihrem Tode festgehalten. Der Briefwechsel beider giebt ein anziehendes Bild des jungen Gauss, der, von Entdeckungen zu Entdeckungen fortschreitend, unsterblichen Ruhm erwirbt. Er zeigt uns Bolyai in rastlosem Kampfe mit der Ungunst der Umstände, die ihn hindern, die Früchte einer verheissungsvollen Jugend einzuernten, die ihm aber niemals die Begeisterung für seine Ideale und die Wärme des Herzens zu rauben vermögen. Als ein versöhnender Abschluss erscheint es, dass Wolfgang's Sohn Johann durch die Schöpfung der absoluten Geometrie das uralte Problem bezwingt, mit dem sein Vater vergebens gerungen hatte, und dabei in wunderbarer Weise mit Gauss zusammentrifft, der Johann als ein Genie erster Grösse anerkennt. --- Während bis jetzt nur Bruchstücke aus dem Briefwechsel Gauss-Bolyai bekannt waren, hat nunmehr das Entgegenkommen der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen und die Unterstützung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften es ermöglicht, den ganzen Briefwechsel in der schönen und reichen Ausstattung der neuen Ausgabe des Tentamen erscheinen zu lassen. Die Munificenz der Akademie hat es den Herausgebern auch gestattet, anhangsweise eine Reihe weiterer auf Gauss und Bolyai bezüglicher Briefe sowie erläuternde Anmerkungen hinzuzufügen und einige Briefe in getreuer Nachbildung beizugeben. Durch das Entgegenkommen der Druckerei der Franklin-Gesellschaft ist eine Musterausgabe zustande gekommen, die sich den besten Erzeugnissen des Buchdruckes würdig an die Seite stellen kann.''
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