Die Mathematik an den deutschen technischen Hochschulen. (Q1512933)
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scientific article; zbMATH DE number 2667455
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Mathematik an den deutschen technischen Hochschulen. |
scientific article; zbMATH DE number 2667455 |
Statements
Die Mathematik an den deutschen technischen Hochschulen. (English)
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1899
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Papperitz kommt durch eine eingehende ruhige Untersuchung, die sich auf statistische Zusammenstellungen stützt, zu dem Ergebnis, dass das den technischen Hochschulen auf Grund jahrzehntelanger allgemeiner Erfahrungen zugewiesene Mass an Mathematik (Arithmetik, praktisches Rechnen, Algebra, Planimetrie und Stereometrie, analytische Geometrie der Ebene und des Raumes, Trigonometrie, Projectionslehre, Geometrie der Lage, Bewegungslehre, Infinitesimalrechnung) durchschnittlich nicht zu hoch bemessen ist, und dass eine allgemeine Einschränkung desselben die künftigen Erfolge der technischen Hochschulen beeinträchtigen würde. Die Mathematik bildet eine der Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeiten des Ingenieurs. Für das Studium ist sie als grundlegende Wissenschaft wichtig, in der Praxis spielt sie nur eine untergeordnete Rolle als Hülfswissenschaft. Wo verschiedene Lehrmethoden innerhalb der Mathematik möglich sind, ist für die Ausbildung des Ingenieurs die anschaulichste die beste; aber sie kann nur durch Berufsmathematiker gelehrt werden. Nach unten hin können verschärfte Aufnahmebedingungen eine Entlastung herbeiführen, aber der Unterricht in der höheren Mathematik gehört auf die Hochschule. Auch muss die technische Hochschule Gelegenheit zum Besuche mathematischer und mathematisch-physikalischer Specialvorträge bieten.
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