Das Siemens'sche Regulirprincip und die amerikanischen Inertie-Regulatoren. (Q1515255)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Das Siemens'sche Regulirprincip und die amerikanischen Inertie-Regulatoren. |
scientific article; zbMATH DE number 2669255
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Das Siemens'sche Regulirprincip und die amerikanischen Inertie-Regulatoren. |
scientific article; zbMATH DE number 2669255 |
Statements
Das Siemens'sche Regulirprincip und die amerikanischen Inertie-Regulatoren. (English)
0 references
1899
0 references
Die Gebrüder Siemens haben in die Construction der Regulatoren das neue Princip eingeführt, die bei Aenderungen in der Ganggeschwindigkeit der Maschine auftretende, auf eine frei mitrotirende Masse ausgeübte Beschleunigungskraft, bezw. ihre Gegenwirkung, den Trägheitswiderstand der Hülfsmasse, als Stellkraft zur Verschiebung des Steuerorganes des Motors zu benutzen. Dieses Princip ist in Amerika praktisch weiter verfolgt und wird vom Verf. nach alten Seiten hin theoretisch geprüft. Mathematisch ist die Untersuchung der Schwingungsvorgänge besonders interessant. Der Motor einerseits und der Regulator andererseits werden mit zwei einzelnen Massenpunkten verglichen, zwischen denen die am Motor und am Regler angreifenden Kräfte (Trägheitskräfte, Triebkraft, Reibungswiderstand der Oelbremse) wirken. Die kleinen Schwingungen dieser Punkte werden festgestellt, und es wird eine Stabilitätsbedingung auf einem eigenartigen Wege, graphisch sowohl wie analytisch, hergeleitet. Im letzteren Falle hat man eine kubische Gleichung, deren Wurzeln negative reelle Bestandteile haben müssen, wenn der Regulator brauchbar sein soll. Es folgen Vorschriften zum Neuentwurf eines Beharrungsregulators und Beschreibungen ausgeführter Constructionen. Anhangsweise wird das Verhalten einer cylindrischen Schraubenfeder gegenüber den Beanspruchungen auf Zug, Biegung, Verdrehung, Knickung besprochen. Es wird gezeigt, dass die Deformation der Feder näherungsweise wie die eines geraden Stabes von gleicher Länge, Belastungs- und Befestigungsweise gefunden werden kann, wobei dem Querschnitt desselben (bei Zug), dem Trägheitsmomente (bei Biegung), dem polaren Trägheitsmomente (bei Verdrehung) bestimmte, aus den Abmessungen und Materialconstanten der Feder zu berechnende Werte beizulegen sind.
0 references