Entwurf einer allgemeinen Theorie der Energieübertragung. (Q1515811)
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scientific article; zbMATH DE number 2671856
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Entwurf einer allgemeinen Theorie der Energieübertragung. |
scientific article; zbMATH DE number 2671856 |
Statements
Entwurf einer allgemeinen Theorie der Energieübertragung. (English)
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1898
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Die umfangreiche Abhandlung kann als eine selbständige Bearbeitung und Fortführung der bezüglichen Forschungen englischer Physiker, wie Poynting, Heaviside und Lodge, nach einheitlichen Gesichtspunkten bezeichnet werden. Wegen ihrer grossen Ausdehnung müssen wir uns auf die Wiedergabe einiger Gedanken aus der zusammenfassenden Einleitung beschränken. Nachdem eine Individualisirung der Energieteilchen, gleich der der materiellen Teilchen, zurückgewiesen ist, wird trotzdem die Theorie der sogenannten Energieströme als eine notwendige Consequenz aus der Vorstellung der Nahewirkung hergeleitet. Die Forderung, dass es nur Nahewirkungen gebe, wird mathematisch in Form allgemeiner Principien ausgedrückt, deren sich unter Einrechnung des Princips von der Erhaltung der Energie vier ergeben. Während die beiden ersten von der Energie selbst handeln und zu dem Problem der Berechnung der Energie aus den Eigenschaften der Materie führen, handeln die beiden anderen von der Energieübertragung und bringen das Problem mit sich, die Energieübertragung zu berechnen. Es zeigt sich dabei, dass dies mit Hülfe einer durch die Eigenschaften der Materie überall eindeutig bestimmten Vectorgrösse zu geschehen hat, die als ``wirklicher Energiestrom'' bezeichnet wird. Dieser Vector lässt sich, wie in dem zweiten Teile der Untersuchung gezeigt wird, abgesehen von den Energieübergängen durch Gravitation und durch die neuentdeckten Strahlungen, wirklich immer in einer einfachen Weise berechnen. Als besonders wichtig erscheint die Behandlung der Energieübertragung im elektromagnetischen Felde mit dem Ergebnis, dass der von Poynting und Heaviside hergeleitete Energiestrom thatsächlich als der wirkliche Energiestrom zu bezeichnen ist. Damit erweist sich die Poynting'sche Theorie als Consequenz der Maxwell'schen; insbesondere entkräftet der Verf. den von Hertz erhobenen Einwand der cyklischen Energieströme in statischen Feldern. Zu erwähnen ist, dass die sogenannte Energetik nicht berücksichtigt ist, da diese Richtung auf die Untersuchung keinen Einfluss gehabt hat.
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