Sur la formation des hydrates et les points quadruples. (Q1516100)
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scientific article; zbMATH DE number 2672146
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Sur la formation des hydrates et les points quadruples. |
scientific article; zbMATH DE number 2672146 |
Statements
Sur la formation des hydrates et les points quadruples. (English)
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1897
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Die Verwaltung der Société des Sciences physiques et naturelles de Bordeaux hat ihre Schriften während der letzten Jahre zurückbehalten und dann alle auf einmal geschickt; dadurch sind manche der vorliegenden Arbeiten durch anderweitige Publicationen des Verf. überholt. Besonders sind viele Ergebnisse in das Werk des Verf. über chemische Mechanik übergegangen, dessen ersten uns zugesandten Band wir in F. d. M. 28, 819, 1897 (siehe JFM 28.0819.01) angezeigt haben. Wir verzichten daher auf ein ausführliches Referat über die erste, ausführliche Arbeit (siehe JFM 29.0770.02) und über die kleineren Artikel (siehe JFM 29.0770.03; JFM 29.0770.04; JFM 29.0770.05), die zum Teil Auszüge, zum Teil Ergänzungen jener Hauptarbeit sind. Doch soll hier aus der Einleitung derselben diejenige Stelle mitgeteilt werden, in welcher der Verf. die Einführung des Ausdrucks ``faux équilibre'' rechtfertigt. ``Wenn die Sätze der klassischen Thermodynamik es voraussehen lassen, dass ein System unter gewissen Bedingungen im Gleichgewichte sein wird, so bleibt es wirklich im Gleichgewichte, wenn man es in diese Bedingungen versetzt; allein es kann auch geschehen, dass es thatsächlich im Gleichgewichte bleibt unter Bedingungen, in denen es nach der klassischen Thermodynamik gewisse Umwandlungen erfahren müsste. Diese allgemeine Regel lässt sich auch noch wie folgt aussprechen: Jedes Mal, wenn die klassische Thermodynamik uns für einen Körper die Unmöglichkeit ankündigt, eine gewisse Modification einzugehen, kann die fragliche Modification in der That nicht experimentell verwirklicht werden; allein wenn die klassische Thermodynamik ankündigt, dass ein Körper notwendig von einem Zustande in einen anderen übergeht, ereignet es sich oft, dass die angekündigte Modification sich nicht verwirklicht. Diese Regel ist mit einer bemerkenswerten Klarheit von J. Moutier ausgesprochen worden. Wir haben den Vorschlag gemacht (Introduction à in mécanique chimique, Gand 1893, Chap. XII), den Namen falsches Gleichgewicht den Gleichgewichtszuständen zu geben, die experimentell zu verwirklichen sind, obgleich die klassische thermodynamische Theorie sie für unmöglich erklärt; im Gegensatz dazu haben wir wahres Gleichgewicht die von dieser Theorie vorausgesehenen Fälle genannt; der Versuch verwirklicht immer diese letzteren Gleichgewichtszustände. Wir nehmen uns im Folgenden vor, die thermodynamischen Theorien derartig zu entwickeln und zu vervollständigen, dass sie durch eine und dieselbe Analysis von den Zuständen des falschen und des wahren Gleichgewichts Rechenschaft geben.'' Eingehendere Referate über diese Arbeiten findet man in den bezüglichen Bänden der Fortschritte der Physik.
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