Ueber das Verhalten rotirender Isolatoren im Magnetfeld und eine darauf bezügliche Arbeit A. Campetti's. (Q1520090)
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scientific article; zbMATH DE number 2674909
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Ueber das Verhalten rotirender Isolatoren im Magnetfeld und eine darauf bezügliche Arbeit A. Campetti's. |
scientific article; zbMATH DE number 2674909 |
Statements
Ueber das Verhalten rotirender Isolatoren im Magnetfeld und eine darauf bezügliche Arbeit A. Campetti's. (English)
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1897
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Duane hat eine dämpfende Wirkung des magnetischen Feldes auf rotirende Isolatoren beobachtet und dieselbe zuerst mit einer elektrischen Hysteresis in Verbindung gebracht. Später überzeugte sich Duane, dass die beobachtete Dämpfung des schwingenden Cylinders doch durch magnetische Hysteresis kleinster Eisenteilchen erklärt werden müsse. Campetti rechnete nun, indem er den Gedanken einer elektrischen Hysteresis wieder aufnahm, die in einer dielektrischen Kugel aufgespeicherte elektrische Energie aus und kam zu dem Schlusse, dass deselbe so gross sei, dass man sehr gut die Duane'schen Phänomene daraus erklären könne (F. d. M. 27, 749, 1896, JFM 27.0749.03). Campetti meint, dass man durch passende Wahl der magnetischen Feldintensität die elektrische Energie so weit steigern könne, dass sie von gleicher Grössenordnung mit der kinetischen Energie der rotirenden Kugel wird. Wie gross man aber die Feldintensität machen muss, hat Campetti entweder nicht berechnet, oder er hat dadurch, dass er es unterlassen hat, alle Grössen seiner Formel in demselben Masssystem zu messen, ganz falsche Resultate erhalten. Der Verf. reproducirt in ausführlicher Weise die von Campetti herrührenden theoretischen Betrachtungen; er kommt zu genau denselben Formeln wie dieser, aus denen sich aber ergiebt, dass die elektrische Energie in der rotirenden Kugel etwa zehn Billionenmal zu klein ist, um die Zurückführung der Duane'schen Erscheinungen auf dielektrische Hysteresis als möglich erscheinen zu lassen.
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