The works of Archimedes. Edited in modern notation, with introductory chapter, by T. L. Heath. (Q1520347)
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scientific article; zbMATH DE number 2675231
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | The works of Archimedes. Edited in modern notation, with introductory chapter, by T. L. Heath. |
scientific article; zbMATH DE number 2675231 |
Statements
The works of Archimedes. Edited in modern notation, with introductory chapter, by T. L. Heath. (English)
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1897
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Diese Ausgaben der Werke der beiden grössten Mathematiker des Altertums (siehe auch JFM 27.0004.01) werden der wachsenden Zahl der Freunde der griechischen Mathematik sehr willkommen sein. Die einleitenden Kapitel enthalten eine recht vollständige Uebersicht über die ausgedehnten Litteratur bezüglich der Gegenstände der Schriften; bei der Einteilung und Anordnung des zur Verfügung stehenden Stoffes ist der Herausgeber durchaus nicht ein blosser Abschreiber, sondern er schaltet darüber mit der Leichtigkeit und dem Geschicke eines Sachverständigen. Selbstverständlich mussten die Zeuthen'schen Forschungen in reichlichem Masse herangezogen werden, und an manchen Stellen sind die von dem dänischen Gelehrten aufgestellten Regeln ziemlich genau befolgt worden. Die Mannigfaltigkeit des Lebenswerkes von Archimedes verlangt von dem Herausgeber einen höheren Kraftaufwand in der Ausnutzung der Hülfsmittel. Doch hat sich Heath der Aufgabe gewachsen gezeigt. Die Behandlung des Stoffes scheint uns noch selbständiger zu sein, obgleich sie schwerlich klarer als in der Einleitung zu Apollonius sein konnte. Die beiden Einleitungen stellen einen sehr schätzbaren Bericht über die griechische höhere Mathematik dar, und das Kapitel über ``Arithmetik bei Archimedes'' ist eine der besten Darstellungen, welche uns über den etwas verwickelten Gegenstand zu Gesichte gekommen ist. In der Vorrede zum Apollonius äussert sich der Herausgeber dahin, dass die wahre Schwierigkeit mit der constructiven Arbeit des Umschreibens des Buches begann, weil darin eingeschlossen lag die Einführung einer neuen und gleichmässigen Bezeichnung, die knappere Fassung mancher Sätze, die Vereinigung zweier oder mehrerer zu einem, einige geringe Umstellungen zum Behufe des Zusammenbringens verwandter Sätze in Fällen, wo ihre Trennung mehr eine Sache des Zufalls als der Absicht war, und dergleichen mehr. Das Ergebnis besteht nun darin, dass ohne Weglassung von irgend etwas Wesentlichem oder Wichtigem der Umfang des Werkes um beträchtlich mehr als die Hälfte verringert, die Zahl der einzelnen Sätze in entsprechendem Masse vermindert ist. Ein ähnlicher Plan ist bei der Behandlung des Archimedes inne gehalten, und in beiden Fällen zeugt nach unsrer Meinung die Ausführung von grosser Einsicht und Geschicklichkeit. Wenn auch diese Ausgaben den der Geschichte der Mathematik Beflissenen natürlich nicht von dem Nachlesen der Werke in ihrer Urform entbinden können, so werden sie sicherlich seine Anstrengungen erleichtern helfen, und sie dürften sich ungemein wertvoll bei der Aufschliessung der reichen Mine der griechischen Mathematik für viele erweisen, denen dieselbe jetzt ein verschlossenes Mysterium ist.
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