Ueber die elektrodynamischen Elementarwirkungen. (Q1521444)

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scientific article; zbMATH DE number 2677468
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English
Ueber die elektrodynamischen Elementarwirkungen.
scientific article; zbMATH DE number 2677468

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    Ueber die elektrodynamischen Elementarwirkungen. (English)
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    1896
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    Auf Grund des elektromotorischen und des ponderomotorischen Integralgesetzes von F. Neumann, des Helmholtz'schen Princips des vollständigen Differentials und der von ihm selbst eingeführten Hypothesen ``Delta'' und ``Epsilon'' gelangt der Verf. (unter teilweiser Wiederholung seiner früheren Publicationen) für zwei starre bewegliche Körper zum Ampère'schen ponderomotorischen Elementargesetz und zu dem von ihm im Jahre 1872 veröffentlichten elektromotorischen Elementargesetz. Die Dilatationshypothese, die von Helmholtz für extensible lineare Ringe aufgestellt wurde, aber seinen experimentellen Untersuchungen widersprach, legt nun der Verf. in einer hierdurch gebotenen weniger allgemeinen Fassung zu Grunde und findet auf dem von Helmholtz eingeschlagenen Wege jene beiden Gesetze auch für zwei in beliebigen Dilatationen und Contractionen begriffene Körper bestätigt. Eine allgemeinere Betrachtung über die beiden F. Neumann'schen Integralgesetze giebt einen Ausblick auf eine andere Gestalt der Elementargesetze. Ferner liefert ein neuer Satz über das Selbstpotential einen einfachen Beweis für einen von Helmholtz 1870 aufgestellten Satz. Wenn man in den anfangs angeführten Grundlagen für die Elementargesetze auf die ``Hypothese Epsilon'' verzichten will, so treten in den Ausdrücken für diese Gesetze zwei unbekannte Constanten auf, von denen für einen starren Conductor die eine verschwindet, während die andere auf die in der Helmholtz'schen Formel vorkommende Constante \(k\) zurückgeführt werden kann. Damit ergiebt sich auch die Bedingung für das stabile Gleichgewicht.
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