A dynamical theory of the electric and luminiferous medium. Part II. Theory of electrons. (Q1521465)
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scientific article; zbMATH DE number 2677486
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | A dynamical theory of the electric and luminiferous medium. Part II. Theory of electrons. |
scientific article; zbMATH DE number 2677486 |
Statements
A dynamical theory of the electric and luminiferous medium. Part II. Theory of electrons. (English)
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1896
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Verf. geht von der (unter anderen vom Ref. vorgeschlagenen) concreten Vorstellung aus, dass sich der Aether bei wirbellosen Bewegungen wie eine vollkommene Flüssigkeit, bei Verdrehungen ähnlich wie ein elastischer Körper verhalte, wobei diese elastischen Kräfte mit den elektrischen Kräften, die Strömungsgeschwindigkeit mit der magnetischen Induction identificirt werden. Es handelt sich darum, dieses Bild durch Berücksichtigung von Elektronen = Ionen = Centren elektrischer (durch Aetherrotation verursachter) Erregung zu vervollständigen. Die Elektronen werden als Träger des Leitungsstromes in materiellen Medien angesehen; diese Vorstellung liefert die richtigen Formeln für das elektromagnetische Feld in der Umgebung des Stromes und giebt auch von der Entstehung des Stromes in den galvanischen Elementen Rechenschaft. Dagegen führt die Vorstellung der Stromelemente, in ihren mechanischen Consequenzen entwickelt, auf Widersprüche mit der Erfahrung. In ihrer Anwendung auf Schwingungsvorgänge führen die Annahmen des Verf. bei durchsichtigen Medien auf die Helmholtz'schen Dispersionsformeln, bei undurchsichtigen Medien ergiebt sich ein Widerspruch mit diesen. Vom abstract mechanischen Standpunkte sind die Bemerkungen des Verf. über die Unterscheidung von Geschwindigkeitscoordinaten und Momenten hervorzuheben. Bei der Anwendung der Lagrange'schen Gleichungen auf eine unbekannte Bewegung kann man im Zweifel sein, ob man eine Grösse als Geschwindigkeit oder als Moment behandeln soll. Jedenfalls muss eine Geschwindigkeit ein exacter Differentialquotient nach der Zeit sein; was beim Fehlen äusserer Kräfte constant bleibt, muss als Moment behandelt werden. Immerhin bleibt die Entscheidung bis zu einem gewissen Grade willkürlich. Gelegentlich kommt die Bemerkung vor, dass diejenige Form der Maxwell'schen Gleichungen, welche in Deutschland nach Hertz benannt wird, und welche etwas früher von Heaviside aufgestellt ist, schon bei Maxwell selbst vorkommt. (Lond. Phil. Trans. 1868.)
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