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Zur Theorie der elektrischen Erscheinungen unserer Atmosphäre. - MaRDI portal

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Zur Theorie der elektrischen Erscheinungen unserer Atmosphäre. (Q1522614)

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scientific article; zbMATH DE number 2679906
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English
Zur Theorie der elektrischen Erscheinungen unserer Atmosphäre.
scientific article; zbMATH DE number 2679906

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    Zur Theorie der elektrischen Erscheinungen unserer Atmosphäre. (English)
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    1894
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    Der Verf. will die verschiedenen Theorien zur Erklärung der elektrischen Erscheinungen unserer Atmosphäre in einer allgemeinen Theorie der ``Schönwetterelektricität'' zusammenfassen, die es ermöglicht, darüber zu entscheiden, was bei dem vorliegenden Problem als unbedingt sicher, was dagegen nur als möglich anzunehmen ist, und was endlich unbedingt verworfen werden muss. Dies gelingt ihm, indem er, von allgemeinsten Annahmen ausgehend, die folgende Formel zu Grunde legt: \[ \left(\frac{dV}{dh}\right)_0 = -\frac E{a^2} + \frac{W_a-W_0}a + 2\left(\frac{dW}{dr}\right)_a. \] Hier bedeutet \(E\) die negative Ladung unserer Erdoberfläche mit dem Radius \(a\), \(W_0\) bezw. \(W_a\) das Potential der ausserhalb der Erdoberfläche befindlichen Massen in Bezug auf den Erdmittelpunkt, bezw. den Beobachtungsort, endlich \(\left(\frac{dW}{dr}\right)_a\) das Gefälle im letzteren Punkt. Diese Formel ist der allgemeinste Ausdruck für die Abhängigkeit des Potentialgefälles an der Erdoberfläche von dem influenzirenden Einfluss der ausserhalb der Erdoberfläche befindlichen Massen. Aus der Formel schliesst der Verf., unter Berücksichtigung des vorhandenen Erfahrungsmaterials, als sicher, dass die elektrischen Massen, durch deren Influenzwirkung die Aenderungen des Potentialgefälles zu Stande kommen, in der Atmosphäre und nicht etwa im Kosmos enthalten sind. Die weiteren Ausführungen des Verfassers suchen eine Entscheidung zwischen der Theorie von F. Exner, welche den Sitz der atmosphärischen Elektricität auf dem Wasserdampf sucht, und derjenigen von Elster und Geitel herbeizuführen, nach welcher ein Teil der negativen Erdoberflächenladung in die Atmosphäre zerstreut wird.
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