Sur la pression dans les milieux diélectriques ou magnétiques. (Q1522617)
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scientific article; zbMATH DE number 2679910
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Sur la pression dans les milieux diélectriques ou magnétiques. |
scientific article; zbMATH DE number 2679910 |
Statements
Sur la pression dans les milieux diélectriques ou magnétiques. (English)
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1895
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In den ``Leçons sur l'électricité et le magnétisme'' hat der Verf. eine von der Maxwell'schen verschiedene Theorie des Druckes in den magnetischen oder dielektrischen Medien mitgeteilt, welche die der Maxwell'schen entgegenstehenden Schwierigkeiten vermeidet. Dabei ist dem Verf., wie Herr Liénard nachgewiesen hat, ein Versehen untergelaufen, insofern als er bei der Berechnung der virtuellen Variation des magnetischen Potentials eines Systems eine Grösse als unendlich klein von der zweiten Ordnung vernachlässigt, die in Wirklichkeit nur von der ersten Ordnung unendlich klein wird. Infolge dieses Versehens sind die für die verschiedenen Punkte der Grenzfläche eines polarisirten Mediums aufgestellten Gleichgewichtsbedingungen falsch, während diejenigen, welche sich auf die im Innern der magnetischen oder dielektrischen Masse gelegenen Punkte beziehen, durchaus richtig sind. Herr Liénard hat den vom Verf. vernachlässigten Ausdruck berechnet und kommt zu dem bemerkenswerten Resultate, dass man, um eine polarisirte Flüssigkeit im Gleichgewicht zu erhalten, auf jedes Element an der Grenzfläche einen Druck ausüben muss, der normal gegen das Element gerichtet ist, dessen Grösse aber von der Lage des Elements abhängt, der nämlich gleich \[ 2\pi\varepsilon M^2\cos^2(M, N_i) \] ist, wobei \(\varepsilon\) die Constante des Coulomb'schen Gesetzes und \(M\) die Polarisationsintensität bezeichnet. Daraus folgt, dass Liénard's Zusatzglied nur vernachlässigt werden darf, wenn man schwach dielektrische oder schwach magnetische Körper untersucht. In diesem Falle bleibt also des Verfassers Theorie voll und ganz bestehen. Auf Grund der Liénard'schen Ergebnisse hat der Verf. seine Untersuchungen wieder aufgenommen und den Ausdruck für die unendlich kleine Variation streng abgeleitet, welche das Selbstpotential eines polarisirten Systems erleidet, wenn das System eine unendlich kleine Aenderung erfährt. Dieses Resultat wird dann benutzt, um noch die oben gekennzeichneten Gleichgewichtsbedingungen zu corrigiren.
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