Ueber die Säcularstörung der Länge des Mondes unter der Annahme einer sich nicht momentan fortpflanzenden Schwerkraft. (Q1522793)
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scientific article; zbMATH DE number 2680110
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Ueber die Säcularstörung der Länge des Mondes unter der Annahme einer sich nicht momentan fortpflanzenden Schwerkraft. |
scientific article; zbMATH DE number 2680110 |
Statements
Ueber die Säcularstörung der Länge des Mondes unter der Annahme einer sich nicht momentan fortpflanzenden Schwerkraft. (English)
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1895
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Die Himmelskörper werden nicht als Massenpunkte, sondern als sich drehende und bewegende Körper von Kugelgestalt in die Rechnung eingeführt. Die Differentialgleichungen werden unter der Hypothese entwickelt, dass die Schwerkraft ähnlich dem Licht in den Raum nach allen Seiten ausstrahle und dabei Zeit beanspruche, so dass die Anziehungskraft, welche ein angezogener Körper in einem Augenblick erfährt, von dem anziehenden Körper nicht in diesem Augenblick ausgeht, sondern bereits etwas früher ausgegangen war. In die Differentialgleichungen der Bewegung treten in Folge dieses Umstandes von der Geschwindigkeit abhängende Glieder ein, welche als Störungsglieder angesehen werden können und von Laplace, der zuerst derartige Untersuchungen für die Planeten angestellt hat, in dieser Weise behandelt worden sind. Nach einer sehr gründlichen Analyse ergiebt sich schliesslich, dass man, ganz in Uebereinstimmung mit Laplace, der Geschwindigkeit der Schwerefortpflanzung einen immensen Wert, vielleicht das Millionenfache der Lichtgeschwindigkeit, beilegen müsste, um die Säcularstörung der Länge des Mondes, die zudem, entgegengesetzt zu der bekannten Thatsache der säcularen Beschleunigung des Mondumlaufs, negativ herauskommt, auf ein erträgliches Mass herabzudrücken.
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