Essais sur la philosophie des sciences. Analyse. - Mécanique. (Q1524504)
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scientific article; zbMATH DE number 2678054
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Essais sur la philosophie des sciences. Analyse. - Mécanique. |
scientific article; zbMATH DE number 2678054 |
Statements
Essais sur la philosophie des sciences. Analyse. - Mécanique. (English)
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1896
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Der als Ingenieur und Staatsmann bekannte Verf. spricht in der Vorrede sein Bedauern darüber aus, dass die Gelehrten über ihre Einzelforschungen den Zusammenhang mit einander und mit der einen ungeteilten Wissenschaft verlieren, und möchte die einzelnen Forscher veranlassen, dass sie ausser ihren Sonderforschungen auch öfter Gegenstände allgemeinerer Natur, die Philosophie ihrer Wissenschaft, bearbeiteten; er selbst will diesen Gedanken an der infinitesimalen Analysis und der Mechanik verwirklichen. Demgemäss zerfällt das Buch in zwei Abschnitte: I. Analysis, II. Mechanik. Jeder derselben hat acht Capitel, nämlich I: Raum und Zeit, das Unendliche, Stetigkeit und Teilbarkeit ins Unendliche, unendlich kleiner Grössen, Grenzen, von der Infinitesimal-Methode, von der Infinitesimalrechnung, die infinitesimale Analysis und der Stoff. II: Kraft und Masse, dynamische Capacitäten und die Schwere, von dem dynamischen Problem, die allgemeinen Gesetze der Bewegung, Bewegungsgrösse --- lebendige Kraft --- Energie, Erhaltung der Bewegung und der Energie in der Natur, mögliche Ursachen des Verlustes an Energie, von der Constanz der Naturgesetze. Es folgen zuletzt drei Noten über die Realität von Raum und Zeit, über die Unendlichkeit des Universums, über ein Argument des Determinismus. Das Buch ist in angenehmem und unterhaltendem Plaudertone geschrieben, geht aber in seinen Anschauungen nicht über das hinaus, was in den älteren französischen Lehrbüchern zu finden ist. Von vielen neueren Arbeiten bezüglich mancher Streitfragen über die berührten Dinge hat der Verf. offenbar nicht Kunde erhalten; einiges erscheint geistreich, ist aber mehr blendend als inhaltsvoll. Wir geben eine Probe (S. 11): ``Der Ablauf der Zeit ist nicht allein stetig und unwiderstehlich, sondern er erscheint uns gleichförmig. Das besagt nicht genug: er erscheint uns als die Bedingung und der Typus der Gleichförmigkeit. Ohne den Ablauf der Zeit hatten wir kein Mittel, die Gleichförmigkeit der Erscheinungen zu erkennen. Eine Erscheinung wird von uns als gleichförmig erachtet, wenn sie sich in genauer Proportionalität mit der Dauer abwickelt.''
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