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Ueber ein Theorem des Herrn Baker. - MaRDI portal

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Ueber ein Theorem des Herrn Baker. (Q1527005)

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scientific article; zbMATH DE number 2680857
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English
Ueber ein Theorem des Herrn Baker.
scientific article; zbMATH DE number 2680857

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    Ueber ein Theorem des Herrn Baker. (English)
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    1893
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    Der bekannte Satz der Zahlentheorie:,,Sind \(f\) und \(F\) zwei zahlentheoretische Functionen, so folgt aus dem Bestehen der Beziehung \(F(n)=\sum\limits_d f(d)\) umgekehrt \(f(n)=\sum\limits_d F\fracwithdelims()nd\mu(d)\), wo die Summation über alle Teiler \(d\) der ganzen Zahl \(n\) zu erstrecken und \(\mu(d)\) die bekannte zahlentheoretische Function ist'', hat im Gebiete der symmetrischen Functionen sein Analogon in dem vom Verf. allgemeiner gefassten Baker'schen Theoreme: ,,Sind \(a_1\), \(a-2\), ..., \(a_r\) irgend welche Grössen, und ist \(f_{r-s}(x_1, x_2, \dots, x_{r-s})\) eine symmetrische Function von \(x_1\), \(x_2\), ..., \(x_{r-s}\) so folgt aus der Beziehung \[ F(a_1,a-2,\dots,a_r) = \sum_{s=0}^{s=r-1}\left(\sum_{\varkappa_1,\varkappa_2,\dots,\varkappa_{r-s}} f_{r-s}(a_{\varkappa_1}, a_{\varkappa_2}, \dots, a_{\varkappa_{r-s}})\right) + f_0(0), \] in welcher die Summation bezüglich \(\varkappa_1\), \(\varkappa_2\), ..., \(\varkappa_{r-s}\) über alle Combinationen \((r-s)^{\text{ter}}\) Klasse ohne Versetzung und ohne Wiederholung der Elemente 1, 2, ..., \(r\) auszudehnen ist, die Relation \[ f_r(a_1,a_2,\dots,a_r) = \sum_{s=0}^{s=r-1}(-1)^s \left(\sum_{\varkappa_1,\varkappa_2,\dots,\varkappa_{r-s}} F(a_{\varkappa_1}, a_{\varkappa_2}, \dots, a_{\varkappa_{r-s}})\right) + (-1)^rF(0)\text{''}. \] Da der Grund für diese Analogie darin liegt, dass jede ganze Zahl als ein Product von Primzahlpotenzen, mit anderen Worten als eine Function derselben dargestellt werden kann, so vermutet der Verf., dass viele zahlentheoretische Sätze, deren letzter Grund in dieser Darstellung einer jeden ganzen Zahl liegt, Analoga im Gebiete der Functionen von mehreren Veränderlichen haben. Für die Untersuchungen ist es nicht nötig, dass die vorkommenden Functionen symmetrische sind. Zu den erwähnten Sätzen der Zahlentheorie gehören diejenigen, welche sich auf solche nach den Teilern einer ganzen Zahl \(n\) fortschreitende Summen beziehen, in denen weder die Grösse der einzelnen Elemente, noch deren Form inbezug auf einen bestimmten Modul eine Rolle spielt. Jedem derartigen Satze entsprechen zwei allgemeinere Sätze im Gebiete der Functionen von mehreren Veränderlichen. Die Teiler von \(n\) können nämlich angesehen werden einerseits, falls \(n\) durch kein Quadrat (ausser 1) teilbar ist, als aus einer für jeden einzelnen Teiler besonderen Anzahl derselben Elemente gebildet, andererseits als aus einer für alle Teiler gleichen Anzahl von Elementen, die für jeden einzelnen Teiler besondere sind (verschiedene Potenzen der Primfactoren einschliesslich der nullten), zusammengesetzt. Der Verf. stellt nun in der vorliegenden Arbeit drei bemerkenswerte allgemeine Formeln auf aus denen sich durch Specialisirung eine Fülle interessanter Beziehungen ergiebt. Durch dieselben erhalten die entsprechenden Sätze der Zahlentheorie gleichzeitig grössere Durchsichtigkeit. Um nur zwei Folgerungen hier hervorzuheben, sei erwähnt, dass sich das Baker'sche Theorem und die von Egorof (Schriften der math. Gesellschaft in Moskau XVI) gegebene zahlentheoretische Relation leicht aus den allgemeinen Formeln herleiten lassen. Die allgemeinen Formeln sowie die Specialisirungen eingehender hier auseinanderzusetzen, ist leider infolge des beschränkten Raumes dem Ref. unmöglich.
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