Geometrische Erklärung der konischen Refraction. (Q1527869)
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scientific article; zbMATH DE number 2683824
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Geometrische Erklärung der konischen Refraction. |
scientific article; zbMATH DE number 2683824 |
Statements
Geometrische Erklärung der konischen Refraction. (English)
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1894
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Der Verfasser sucht die Gesetze für die Bewegung eines Lichtstrahls in einem Krystall durch rein geometrische Betrachtungen abzuleiten. Er stützt sich dabei auf die Betrachtung des Ellipsoids gleicher Arbeit. Wird ein Teilchen eines optischen Mittels aus seiner Gleichgewichtslage bis in jene Fläche verschoben, so ergiebt sich sein ferneres Verhalten aus den Eigenschaften des Ellipsoids, falls dasselbe als Niveaufläche betrachtet wird. Dadurch lassen sich die beiden Strahlen, welche sich in einer gegebenen Richtung mit verschiedenen Geschwindigkeiten fortpflanzen, vollständig bestimmen. Die Gesetze der konischen Refraction erhält man, wenn man die Ebene der Kreisschnitte des Ellipsoids als Wellenebene betrachtet. Der Lichtstrahl ist dann die secundäre, die Wellennormale die primäre optische Axe. Da in der erwähnten Ebene jeder Radius \(r\) als Axe betrachtet werden kann, so kann in jeder durch den Lichtstrahl und irgend ein \(r\) gelegten Ebene eine Schwingung bestehen. Die Normalen aller dieser Ebenen bilden einen Kegel, der von einer zum Strahle \(l\) senkrechten Ebene in einem Kreise geschnitten wird. Die Betrachtung dieses Kegels giebt die Gesetze der sogenannten äusseren konischen Refractionen. Aehnlich lässt sich die innere konische Refraction ableiten. --- Der Verfasser hält die auf das Arbeitsellipsoid sich stützenden Constructionen für ebenso allgemein gültig, wie die aus der optischen Indicatrix, die ja ebenfalls ein dreiaxiges Ellipsoid ist, abgeleiteten.
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