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Handbuch der Astronomie, ihrer Geschichte und Litteratur. II. Band, 3. und 4. Halbband. - MaRDI portal

Handbuch der Astronomie, ihrer Geschichte und Litteratur. II. Band, 3. und 4. Halbband. (Q1530399)

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scientific article; zbMATH DE number 2686633
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English
Handbuch der Astronomie, ihrer Geschichte und Litteratur. II. Band, 3. und 4. Halbband.
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    Handbuch der Astronomie, ihrer Geschichte und Litteratur. II. Band, 3. und 4. Halbband. (English)
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    1892
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    Bei dem Berichte über den ersten Band (F. d. M. XXII. 1890. 54, JFM 22.0054.02, und XXIII. 1891. 1212, JFM 23.1212.01) haben wir bereits den Plan und die Anlage dieses inhaltreichen Werkes dargelegt. Das vorliegende dritte Buch (S. 1-320) trägt den Titel: ``Theorie der Instrumente und Messungen''. Es beginnt mit einer Geschichte und Theorie der älteren und neueren astronomischen Instrumente (Capitel XIII, S. 1-60). In dem folgenden Capitel (S. 61-121) werden die Methoden der Alten bei absoluten Messungen, sowie die neueren Methoden dargestellt, insofern sie die Zeitbestimmung, die Bestimmung des Azimuts und der Polhöhe, die Lotablenkung und die Bestimmung der Sterncoordinaten betreffen. Auch die Fehler der Instrumente und der Personalfehler werden eingehend erörtert. Hierauf folgen die relativen Messungen (Capitel XV, S. 122-145), d. h. die Bestimmung des Lagenunterschiedes gegen bereits bekannte Sterne. Hier ist besonders die Theorie der Mikrometer von Wichtigkeit. Die ``Geodäsie'' im weiteren Sinne, d. h. die Theorie der Grösse und Gestalt der Erde, bildet den Gegenstand des Capitels XVI (S. 146-222). Ganz besonderes Interesse bietet hier die geschichtliche Entwickelung der Erdmessungen. Die neuesten Gradmessungen und deren Resultate sind mit grosser Ausführlichkeit behandelt. Eng daran schliesst sich das Capitel XVII (S. 223-279) über den Einfluss und die Bestimmung der Parallaxe und der Refraction. Es enthält das Wichtigste über den Zweck und die Resultate der Beobachtungen der Venusdurchgänge, ferner eine Vorgeschichte der Refraction seit Archimedes und eine Darstellung der Theorie der Refraction bis auf Bessel und seine Nachfolger. Mit der Theorie der Finsternisse und Bedeckungen (Capitel XVIII, S. 280-311) schliesst der dritte Halbband. War das dritte Buch vorwiegend der praktischen Astronomie gewidmet, so treten in dem letzten Buche mehr die mathematischen und physikalischen Theorien der Astronomie in den Vordergrund, wie auch der Titel desselben: ``Mechanik und Physik des Himmels'' erkennen lässt. Das XIX. Capitel (S. 325-403): ``Das Gravitationsgesetz und seine Consequenzen'', geht aus von den Lagrange'schen Bewegungsgleichungen, behandelt dann die Kepler'schen Gesetze, Kepler's Gleichung, die Zeitgleichung, die Bestimmung der Bahnelemente, die Euler'sche Formel, Lambert's Reihe, die Bestimmung der Kreis-, parabolischen und elliptischen Elemente und schliesst mit der Theorie der Störungen, der Präcession und Nutation. Das folgende Capitel XX (S. 404-441): ``Die Sonne'', gehört grösstenteils in das Gebiet der kosmischen Physik. Im nächsten (S. 442-483) interessirt besonders die historische Darstellung der Entdeckungen der Planeten, der Monde und der Ringe. ``Die Sternschnuppen und Kometen'' bilden den Gegenstand des Capitels XXII (S. 484-531). Es werden zunächst die älteren Ansichten über dieselben dargestellt, dann die Verdienste Schiaparelli's eingehend gewürdigt, die späteren Arbeiten und die neueren Ansichten, sowie die auf die Kometenbeobachtungen sich gründenden neueren Anschauungen und die Ergebnisse der Spektroskopie erörtert. Der ``Stellarastronomie'' ist Capitel XXIII (S. 532-575) gewidmet. Es beginnt mit den sogenannten Aichungen, behandelt dann die Zonenbeobachtungen, die galaktische Ebene, die Ergebnisse der Sternphotographie, die veränderlichen Sterne, den Einfluss der Nutation und Präcession und schliesst mit der sogenannten Centralsonne. Im letzten Capitel (S. 576-612): ``Die Sternsysteme'', werden die vielfachen Sterne erörtert, die Rechnungsmethoden von Encke entwickelt und die verschiedenen Anschauungen über die Nebel dargelegt. Von der Fülle des Materials, das der inzwischen leider verstorbene Verfasser in seinem Werke niedergelegt hat, giebt schon allein das ``Generalregister'' (S. 625-658) eine Vorstellung, welches 100 Spalten umfasst. Auf die Reichhaltigkeit des Werkes an litterarischen Notizen haben wir schon in den früheren Berichten hingewiesen.
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