On the application of interference-methods to spectroscopic measurements. I. (Q1531370)
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scientific article; zbMATH DE number 2688654
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | On the application of interference-methods to spectroscopic measurements. I. |
scientific article; zbMATH DE number 2688654 |
Statements
On the application of interference-methods to spectroscopic measurements. I. (English)
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1891
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Siehe auch JFM 23.1068.02. Wenn der Gesichtswinkel eines durch Fernrohr betrachteten Gegenstandes kleiner ist als der einer Lichtwelle in einem Abstande gleich dem Durchmesser des Objectivs, so kann die Gestalt des Gegenstandes nicht mehr aus derjenigen des Bildes ermittelt werden. Wenn jedoch das Objectiv durch zwei gleiche und parallele rechtwinklige Schlitze begrenzt wird, so ist die Sichtbarkeit der Interferenzfansen im allgemeinen eine periodische Function von dem Verhältnisse \(\alpha\), der Winkelgrösse der Quelle in der zur Länge der Schlitzen senkrechten Richtung, und \(\alpha_{0}\), der ``Lösungsgrenze'' (vergl. den Aufsatz ``On the application of interference methods to astronomical measurements'', Phil. Mag. (5) XXX). Die Periode dieser Function, mithin auch von \(\alpha / \alpha_{0}\), kann mit grosser Genauigkeit gefunden werden; demnach kann man durch Abblendung des grösseren Teiles des Objectivs die Genauigkeit der Messung der Winkelgrösse einer kleinen oder entfernten Lichtquelle bis auf das Zehnfache, ja Fünfzigfache steigern. Wenn man ferner unter Schärfe (``Definition'') nicht den Anschluss der Aehnlichkeit des Bildes an den Gegenstand versteht, sondern die Genauigkeit, mit welcher die Gestalt ermittelt werden kann, so werden die Schärfe und die Genauigkeit ungefähr in demselben Verhältnisse gesteigert. In den beiden gegenwärtigen Artikeln wird die ``Sichtbarkeitscurve'' in ihrer Anwendung auf Messungen der angedeuteten Art und auf spektroskopische Messungen vollständig betrachtet.
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