Traité d'optique. Tome I. (Q1536202)
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scientific article; zbMATH DE number 2692939
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Traité d'optique. Tome I. |
scientific article; zbMATH DE number 2692939 |
Statements
Traité d'optique. Tome I. (English)
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1889
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Der vorliegende Band bildet den ersten Teil eines umfangreichen Lehrbuchs der theoretischen Optik, das aus Vorlesungen des Verfassers am Collège de France hervorgegangen ist. In demselben wird das Hauptgewicht nicht auf mathematische Betrachtungen, sondern auf die Anschaulickeit der physikalischen Vorgänge gelegt, und demgemäss wird die Theorie in stetem Anschluss an die Beobachtung und das Experiment entwickelt. Das Buch ist in neun Capitel geteilt, deren erstes die Grundlagen der Undulationstheorie behandelt, während das zweite das Gebiet der sogenannten geometrischen Optik umfasst. Es folgen (Cap. III) die einfachsten Interferenzerscheinungen nebst der Lehre von der Zusammensetzung der Farben, sodann (Cap. IV) eine genauere Discussion der verschiedenen Arten von Schwingungen und ihrer Zusammensetzung. Das fünfte Capitel enthält eine sehr ausführliche Darstellung der Diffractionstheorie sowie der Theorie des Regenbogens, das sechste in glicher Ausführlichkeit eine Erörterung der an isotropen Platten auftretenden Interferenzerscheinungen und im Anschluss daran (Cap. VII) Anwendungen der Interferenzerscheinungen. Die beiden letzten Capitel endlich sind der Polarisation und Doppelbrechung gewidmet, und zwar werden die Gesetze der letzteren in engem Anschluss an Fresnel abgeleitet. Dieser kurzen Inhaltsübersicht fügen wir noch hinzu, dass die Darstellung sowohl, als die Auswahl und Anordnung des Stoffes eine eigenartige ist, dass insbesondere viele Einzelfragen in den Kreis der Betrachtungen gezogen sind, die sonst in ähnlichen Büchern keine Stelle zu finden pflegen. Die dem Texte beigegebenen Litteraturnachweise sind zwar sehr zahlreich, trotzdem aber recht unvollständig; insbesondere wird eine grosse Reihe von neueren deutschen Arbeiten, darunter recht wichtige, mit Stillschweigen übergangen.
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