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Genauigkeitsverhältnisse der Polygonzug-Messung. - MaRDI portal

Genauigkeitsverhältnisse der Polygonzug-Messung. (Q1537569)

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scientific article; zbMATH DE number 2695456
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English
Genauigkeitsverhältnisse der Polygonzug-Messung.
scientific article; zbMATH DE number 2695456

    Statements

    Genauigkeitsverhältnisse der Polygonzug-Messung. (English)
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    1888
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    Die vom Verfasser ausgeführte Triangulirung und Polygonisirung der Stadt Linden bei Hannover hat ihm Gelegenheit geboten, mit Rücksicht auf das dadurch erlangte Material interessante Betrachtungen über die Polygonzugmessung anzustellen. Nach einer kurzen Erläuterung der Triangulirung mit Angabe ihrer Genauigkeit ist die Festlegung und Versicherung der Polygonpunkte, sowie die Centrirungsvorrichtung für den Theodolit und die Signale an der Hand von Zeichungen beschrieben, und hierauf die Genauigkeit der Polygonwinkel- und Längenmessung, sowie der Anschlüsse zwichen den Polygonzügen und der Triangulirung besprochen. Danach beträgt der mittlere Winkelfehler \(\pm 15''\) für Züge, die direct an trigonometrische Punkte angeschlossen sind, und \(\pm 21''\) für Züge, die zwischen Polygonpunkten liegen; während der mittlere unregelmässige Fehler des Mittels zweier Längenmessungen der Länge \(l\) sich zu \(0,444\sqrt{l}\) berechnet. Von besonderem Interesse sind die Längenwidersprüche zwischen der Triangulirung und der Polygonisirung, da die Basis für erstere nur eine vorläufige, aus alten Gauss'schen Punkten der hannoverschen Gradmessung abgeleitete war. Dieser Längenwiderspruch, der naturgemäss überall in demselben Sinne auftrat, betrug im Mittel -0,20 m auf 1000 m, so dass derselbe zu einer vorläufigen Verbesserung der Basislänge benutzt werden konnte.
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