Quelques propriétés relatives à l'action des lames cristallines sur la lumière. (Q1539373)
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scientific article; zbMATH DE number 2697409
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Quelques propriétés relatives à l'action des lames cristallines sur la lumière. |
scientific article; zbMATH DE number 2697409 |
Statements
Quelques propriétés relatives à l'action des lames cristallines sur la lumière. (English)
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1888
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Auf eine planparallele Krystallplatte falle elliptisch polarisirtes Licht. Dasselbe wird beim Eintritt in die Platte in zwei geradlinig polarisirte Wellen zerlegt, die in der Platte eine ungleich Phasenverzögerung erfahren und sich beim Austritt wieder zu einer elliptischen Schwingung zusammensetzen. Ist die Lage der Hauptschitte der Platte sowie die Differenz der durch dieselben bewirkten Phasenverzögerungen gegeben, so kann man die Lage und das Axenverhältnis der Schwingungsellipse der austretenden Welle berechnen. Die zu diesem Ziele führenden Formeln lassen sich nun, wie Herr Mascart zeigt, umkehren: d. h. man kann aus der Lage und Gestalt der beiden Schwingungsellipsen der eintretenden und austretenden Welle die Lage der Hauptschnitte der Platte sowie die beim Durchgang eintretende Phasendifferenz berechnen. Daraus ergiebt sich folgender Satz: ``Die Wirkung, welche eine beliebige Zahl von Krystallplatten mit oder ohne Drehungsvermögen auf das Licht ausübt, ist dieselbe wie die Wirkung einer einzigen Platte, die aus einem einaxigen Krystall der Axe parallel geschnitten ist und auf den einfallenden Strahlen senkrecht steht''. Das Resultat wird zuerst unter der Voraussetzung abgeleitet, dass das Licht beim Eintritt und Austritt an der Platte dieselbe Intensität besitzt. Sodann wird gezeigt, dass dasselbe auch gültig bleibt, wenn beim Durchgang durch die Platte die Intensität sich ändert; nur muss das Verhältnis der geänderten Intensität zur ursprünglichen für den ordentlichen und ausserordentlichen Strahl das gleiche sein. Ist die letztere Voraussetzung nicht erfüllt, so ist ausser der Kenntnis der beiden Schwingungsellipsen noch die des Intensitätsverlustes nötig.
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