Étude sur les travaux thermodynamiques de M. J. Willard Gibbs. (Q1539474)
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scientific article; zbMATH DE number 2697532
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Étude sur les travaux thermodynamiques de M. J. Willard Gibbs. |
scientific article; zbMATH DE number 2697532 |
Statements
Étude sur les travaux thermodynamiques de M. J. Willard Gibbs. (English)
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1887
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Die beiden Teile der vorliegenden Abhandlung geben einerseits eine Darlegung des Weges, auf welchem man zu der Methode von Gibbs für die Behandlung thermodynamischer Vorgänge gelangt, andererseits eine historische Darstellung derjenigen Versuche, welche vorher in der betreffenden Richtung unternommen worden sind, und derjenigen Anwendungen, welche diese Behandlungsweise thermodynamischer Vorgänge bisher gefunden hat. Die in Frage stehenden Untersuchungen beruhen im wesentlichen auf dem zweiten Hauptsatze der mechanischen Wärmetheorie, und daher beschäftigt sich der erste Abschnitt der Abhandlung vorwiegend mit diesem Gesetze. Nachdem kurz der erste Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie formulirt ist, gelangt das Postulat von Clausius zur Besprechung, aus welchem dann weiter abgeleitet wird, dass uncompensirte Verwandlungen nur positiv sein können. Hieraus erhält man dann fast unmittelbar das Gibbs'sche Princip: Ein System ist offenbar im thermodynamischen Gleichgewicht, wenn mit jeder beliebigen virtuellen Modification eine negative oder verschwindende uncompensirte Verwandlung verbunden ist. Bleibt die Temperatur während des Vorganges constant, so kann der Wert dieser uncompensirten Verwandlung dargestellt werden als der Wertunterschied einer gewissen Zustandsfunction für die End- und Anfangslage, welche passend als thermodynamisches Potential bezeichnet werden kann. Dann aber erhält man weiter den Satz: Ein System befindet sich bei gegebener Temperatur allemal im Zustand des stabilen thermodynamischen Gleichgewichts, wenn das thermodynamische Potential ein Minimum ist. Der zweite Teil bespricht zunächst die Beziehungen der Untersuchungen von Massieu und von Helmholtz zu demjenigen von Gibbs. Alsdann wird die Bedeutung der Gibbs'schen Theorie für die Dissociationserscheinungen und die Volta'sche Säule hervorgehoben.
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