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Archimedis opera omnia cum commentariis Eutocii e codice Florentino recensuit, Latine vertit notisque illustravit J. L. Heiberg. Vol. II, III - MaRDI portal

Archimedis opera omnia cum commentariis Eutocii e codice Florentino recensuit, Latine vertit notisque illustravit J. L. Heiberg. Vol. II, III (Q1548745)

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scientific article; zbMATH DE number 2706266
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English
Archimedis opera omnia cum commentariis Eutocii e codice Florentino recensuit, Latine vertit notisque illustravit J. L. Heiberg. Vol. II, III
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    Archimedis opera omnia cum commentariis Eutocii e codice Florentino recensuit, Latine vertit notisque illustravit J. L. Heiberg. Vol. II, III (English)
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    1881
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    Über Band I. dieses verdienstvollen Unternehmens, über die allgemeine Anlage desselben und über die dabei benutzten Hilfsmittel ist bereits berichtet worden. Band II enthält das Buch von den Schneckenlinien, die zwei statischen Bücher, den Arenarius, die Quadratur der Parabel , welche sonst gewöhnlich zwischen das erste und zweite Buch vom Gleichgewicht der Figuren eingeschoben ward, und den Traectat von den schwimmenden Körpern. Damit ist der Kreis der unzweifelhaft ächten Schriften geschlossen, doch hat der Herausgeber auch alle vielleicht auf Archimedes zurückzuführenden Fragmente aufgenommen. So finden wir, und zwar mit sehr gelehrten mathematisch-historischen Einleitungen, die Lemmata (liber assumptorum), das problema bovinum, ferner die bei alten Autoren hie und da zerstreuten Notizen über die \(\grave\alpha \varrho\chi\alpha\acute\iota\), das \(\grave \varepsilon\varphi\acute o \delta\iota o\nu\) und das Buch ``\(\pi\varepsilon\varrho\grave \iota\) \(\zeta\upsilon\gamma\tilde\omega\nu\)'' Endlich wird noch nach Theon, Olympiodor und Valla der von Archimedes angeblich für die Gleichheit von Incidenz- und Reflexionswinkel geführte Beweis, des Pappus gelegentliche Bemerkung über die Himmelskugel und die von Ptolemaeus und Ammianus Marcellinus überlieferte Nachricht von der hervorragenden Beteiligung des Archimedes bei der Bestimmung der Jahreslänge reproducirt. Das Vorwort giebt alle wünschenswerten bibliographischen Nachweise über die wissenschaftliche und antiquarische Bedeutung dieser Bruchstücke. Die Vorrede zum III. Bande enthält zuvörderst einige Nachtragsbemerkungen zu den beiden früheren Bänden; mathematisch beachtenswert ist darunter die Wahrnehmung, dass ein arithmetischer Satz, dessen sich Archimedes in der Quadratur der Parabel bediente, schon im 9. Buche des Euklides bewiesen worden ist. Dann folgen umfängliche kritische Prolegomena, in welchen besonders die von den früheren Bearbeitern des Archimedes acceptirten Lesarten aufs Sorgfältigste geprüft werden; auch werden darin alle vorhandenen Codices, sowol die von Herrn Heiberg collationirten, als auch die nicht verglichenen, aufgezählt. Daran reiht sich des Eutokios Commentar zu gewissen Büchern des Archimedes (Kreismessung, Kugel und Cylinder, Statik), der bekanntlich für unsere Kenntnis vom griechischen Zahlenrechnen m höchsten Werte, wenn auch nicht grade von grosser innerer Bedeutung ist. Zwei mit äusserstem Fleiss ausgearbeitete Indices beschliessen den Band. Es ist so ein Werk vollendet, wie es seit langen Jahren von allen Seiten, doch ohne Hoffnung auf baldige Realisirung, erstrebt und gewünscht ward. Diese neue und im besten Sinne vollständige Archimedes-Ausgabe kommt somit einem wirklich gefühlten Bedürfnisse entgegen, und wenn auch die ``deutsche Literaturzeitung'' aus der Feder eines philologischen Recensenten einige Bemängelungen bringt, so hat uns doch grade diese Kritik in unserer festen Ueberzeugung noch bestärkt, dass das Werk auch den weitgehendsten vom Mathematiker und speciell vom mathematischen Historiker zu stellenden Anforderungen genügt.
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