General theory of fluids. (Q1549960)
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scientific article; zbMATH DE number 2707540
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | General theory of fluids. |
scientific article; zbMATH DE number 2707540 |
Statements
General theory of fluids. (English)
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1881
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Neue Beiträge zu einer allgemeinen Theorie der Flüssigkeiten im Auschluss an die Untersuchungen von van der Waals. In der ersten Abhandlung wird gezeigt, dass das allgemeine Flüssigkeitsgesetz, welches van der Waals aufgestellt hat, aus der Voraussetzung abgeleitet werden kann, dass die Molecüle der verschiedenen Stoffe gleichförmige elastische Körper von nicht merklich veränderlichen Dimensionen sind. Dazu wird die Gleichung der Isotherme unter der Annahme gesucht, dass die Molecüle anziehende Kräfte auf einander ausüben, und dass sie ausgedehnt sind. Hierbei wird eine Function eingeführt, welche der Verfasser Stossfunction nennt, und welche von dem Verhältnis des Volumens der Molecüle zu dem Volumen der Flüssigkeit abhängt, dabei für alle Flüssigkeiten mit gleichförmigen Molecülen die nämliche ist. Aus der erhaltenen allgemeinen Gleichung der Isothermen werden einige Folgerungen gezogen und die kritischen Grössen (Temperatur, Volumen und Druck) bestimmt, endlich auch das allgemeine Flüssigkeitsgesetz aufgestellt. In der ersten Fortsetzung wird aus dieser Theorie das Gesetz der übereinstimmenden Dampfspannungen abgeleitet. Es ergiebt sich dasselbe Gesetz, welches aus dem Kriterium von Maxwell und Clausius gefunden wird. In der zweiten Fortsetzung wird gezeigt, dass unter der Voraussetzung, dass bei den Gasen, wenn bei ihrem Uebergang in den flüssigen Zustand physische Vereinigungen der Molecüle angenommen werden, das allgemeine Gesetz der übereinstimmenden Zustände gelten bleibt. Unter der Annahme, dass die Kräfte, welche von den Punkten ausgehen, im umgekehrten Verhältnis einer Potenz des Abstandes wirken, folgt das allgemeine Flüssigkeitsgesetz wieder aus dem Princip der Gleichförmigkeit der Bewegung; hieraus werden die Beziehungen zwischen den Capillaritätsconstanten, Reibungs-Coefficienten und Wärmeleitungs-Coefficienten abgeleitet.
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