Study of the movements of the atmosphere. II. (Q1550244)
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scientific article; zbMATH DE number 2708839
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Study of the movements of the atmosphere. II. |
scientific article; zbMATH DE number 2708839 |
Statements
Study of the movements of the atmosphere. II. (English)
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1880
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Die Verfasser stellen die allgemeinen hydrodynamischen Gleichungen dar, indem sie darin die zusammengesetzte Centrifugalkraft einführen, welche durch die Rotation der Erde und die Componenten der Reibung hervorgerufen wird. Es ist evident, dass dieselbe ihr Maximum an der Oberfläche der Erde hat. Was die horizontalen Luftströmungen betrifft, so wächst die Geschwindigkeit des Windes mit der Höhe bis zu einem Maximum, und gleichzeitig verringert sich der Winkel zwischen dem Wind und der Isobare. Die Verfasser haben die mathematischen Formeln nicht entwickelt, weil die nöthigen Beobachtungen zur Verification fehlen. Sie haben aber, wie in der ersten Arbeit, die Reibung eine Kraft eingeführt, welche längs der Oberfläche der Erde und entgegengesetzt der Richtung des Windes wirkt. Betrachtet man einen Cyklon, d. h. ein Windsystem auf den kreisförmigen Isobaren um barometrisches Minimum an der Oberfläche der Erde, so ist in den oberen Schichten ein barometrisches Maximum. Die Luft wird längs der Oberfläche der Erde von allen Seiten zugeblasen und die horizontalen Ströme verwandeln sich allmälig Ströme. In einer gewissen Höhe verwandelt sich die vertikale Bewegung in eine horizontale, und die Luft geht von einem barometrischen Maximum zu den oberen Schichten. Es ist noch nicht gelungen, ein solches Windsystem durch mathematische Formeln darzustellen. Man kann aber durch Theilung des Systems in verschiedene Theile Gleichungen aufstellen, welche Analogie mit einem System dieser Art zeigen. Als Beispiele haben die Verfasser Systeme mit geradlinigen Bahnen gewählt, die nach einem festen Centrum oder einer horizontalen Geraden gerichtet sind, und ein System mit hyperbolischer Bahn. Die Windsysteme sind in permanente und variable Systeme getheilt. Durch Anwendung der allgemeinen hydrodynamischen Gleichungen auf einen horizontalen Strom oder nach einem bewegten barometrischen Minimum haben die Verfasser die Wirkung der Bewegung des Centrums des Cyklons die Isobare und die Bahnen des Windes gefunden.
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